VOR DEM WINTERENDE

Nach dem Sturm kommt jetzt auch Schnee

Das weiße Ende zum Schluss: Ein Atlantik-Tief wirbelt Polarluft heran und lässt den Regen gefrieren. Wird der Nordosten jetzt doch einschneien?
Ob wir noch mit so viel Schnee rechnen können?
Ob wir noch mit so viel Schnee rechnen können? Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Bisher war der Winter ein Reinfall. Bei deutlich zu milden Temperaturen dominierten Westwinde, die das Wetter unbeständig und windig bis stürmisch gestalteten. Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1.März sorgt Tief „Bianca” für eine Überraschung. Ordentlich durchgekühlt durch polare Meeresluft werden Donnerstag und Freitag auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Schneeschauer erwartet, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Dabei könne es zeitweise auch zu glatten Straßen kommen. Dauerfrost wird nicht erwartet.

„Bianca” soll in den nächsten Stunden noch auf dem Atlantik Kraft tanken und dann über die Mitte Deutschlands ziehen. Allerdings sei die genaue Zugbahn des Tiefs noch unsicher, so der DWD. Doch nur 50 oder 100 km Unterschied könnten schon größere Auswirkungen für das Wetter bringen. Im Umfeld des Tiefs und auf dessen Nordflanke soll Niederschlag dabei bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Besonders im Stau von Thüringer Wald und Fichtelgebirge werden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Derweil wird vor einer Sturmflut an der gesamten Ostseeküste gewarnt.

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