DDR-SCHLAGERSTAR

Peter Wieland gestorben

Bekannt aus dem „Kessel Buntes” und „GZSZ”: Der in Stralsund geborene DDR-Schlagerstar Peter Wieland ist am Wochenende in Berlin gestorben.
dpa
Peter Wieland im Jahr 2013 während der Aufzeichnung einer Weihnachtsshow des MDR in Chemnitz.
Peter Wieland im Jahr 2013 während der Aufzeichnung einer Weihnachtsshow des MDR in Chemnitz. Hendrik Schmidt
Berlin.

Der einstige DDR-Schlagerstar Peter Wieland ist tot. Wieland sei in der Nacht zu Montag in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte das Künstlerbüro Show Express Könnern, das den Künstler vertrat, auf Anfrage mit.

Der frühere Ehemann von Sängerin Dagmar Frederic wurde als Ralf Sauer in Stralsund geboren. Nach der Gesangsausbildung an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler ging er für drei Jahre ans Theater. Danach zog es Wieland ins Genre Musical und zur heiteren Muse. Über Jahrzehnte trat er im Berliner Friedrichstadt-Palast als Sänger und Conferencier auf – als erstes in der musikalischen Revue „Das goldene Prag“.

Wieland gehörte zu den festen Größen in DDR-Fernsehshows wie „Kessel Buntes“ und „Da liegt Musike drin“, wo er auch zusammen mit Frederic auftrat. Er hatte sie 1966 beim Gesangsunterricht entdeckt und heiratete die Sängerin 1977. Als Duo wurden beide 1981 von Erich Honecker 1981 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, zwei Jahre später trennte sich das Paar.

Vor zwei Jahren starb seine zweite Frau

Auch nach der Wende blieb Wieland im Showgeschäft mit Auftritten im Fernsehen unter anderem in der Daily-Soap „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“, als „Lehrer Lämpel“ im Kindermusical „Max und Moritz“ am Staatstheater Braunschweig und als Zirkusdirektor Obolski im Musical „Feuerwerk“ am Theater Annaberg. Ein schwerer Schlag war der Tod seine zweiten Frau Marion vor drei Jahren, wie sein Manager Mario Behnke sagte. Wieland war zuletzt an einem Oberschenkelhalsbruch operiert worden.

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