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Rap-Event in Rostock

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Ostseestadion ausverkauft – Marteria überglücklich

Der Rostocker Rapper Marteria ist überglücklich: Das Konzert im Ostseestadion ist ausverkauft.
Der Rostocker Rapper Marteria ist überglücklich: Das Konzert im Ostseestadion ist ausverkauft.
Bernd Wüstneck

Das Konzert des Rostocker Rappers am 1. September wird ein besonderes: Zum ersten Mal bekommt ein deutscher Hip-Hop-Solokünstler eine eigene Stadionshow.

„Halte aus, ich bin gleich da | Bin aufgeregt wie jedes Mal | Ich komm zu dir, und du bist wunderschön | Ich atme ein, die Luft ist rein”, reimt Materia zu Beginn seiner Stadt-Hymne „Mein Rostock”. Am 1. September dürfte der gebürtige Rostocker vor der Ankunft in seiner Stadt noch ein bisschen stärker aufgeregt sein als sonst: Im ausverkauften Ostseestadion werden dann 32.000 Fans nur auf ihn warten.

„Was das für mich bedeutet, brauch ich glaube ich keinem mehr zu erklären. Ich bin so glücklich und dankbar. Heute ist der schönste Tag der Welt”, schrieb Marteria auf Facebook, nachdem der Ausverkauf bekannt wurde:

Das Abschlusskonzert der „Roswell”-Tour ist die erste Stadionshow, die ein deutscher Solo-Rapper spielt – und dann auch gleich noch quasi im eigenen Wohnzimmer. Denn Marteria, der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heißt, ist nicht nur ein Sohn Rostocks, sondern auch ein großer Fan von Hansa Rostock.

Als „größten Traum, den ich je hatte” bezeichnete Marteria das Open Air im Ostseestadion, das er unter das Motto „Alle oder keiner” gestellt hat. Als Kind spielte er lange für den FC Hansa – unter anderem beim Fußball-Knabenturnier in Neubrandenburg – und konnte sich dort sogar für die Jugendnationalmannschaft empfehlen. Im Sommer 2016 hatte Marteria mit einem spontanen Auftritt am Anklamer Demokratiebahnhof für Aufsehen gesorgt.