KONZERT IN NEUBRANDENBURG

▶ Magical Mystery und Pink Floyd bringen HKB zum Brodeln

Die Cover-Band Magical Mystery spielte bei ihrem Konzert in Neubrandenburg auch frühe Werke der britischen Kultband Pink Floyd, was für den einen oder anderen Gast gewöhnungsbedürftig war.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Die Magical Mystery Band bietet immer auch eine gute Bühnenshow mit schönen Lichteffekten.
Die Magical Mystery Band bietet immer auch eine gute Bühnenshow mit schönen Lichteffekten. Frank Wilhelm
Die Magical Mystery Band mit ihren Kindern auf der Bühne. Gemeinsam schmetterten sie „Another Brick in the Wall&ldq
Die Magical Mystery Band mit ihren Kindern auf der Bühne. Gemeinsam schmetterten sie „Another Brick in the Wall“. Frank Wilhelm
Christoph Piel, Mark Rose und Georg Saßnowski (von links) spielten im ersten Teil frühe Songs von Pink Floyd.
Christoph Piel, Mark Rose und Georg Saßnowski (von links) spielten im ersten Teil frühe Songs von Pink Floyd. Frank Wilhelm
Einer der Köpfe der Band: Bert Wenndorff, Gesang, Keyboard und hier auch an der Gitarre.
Einer der Köpfe der Band: Bert Wenndorff, Gesang, Keyboard und hier auch an der Gitarre. Frank Wilhelm
Christoph Piel, ein Könner an den Saiten.
Christoph Piel, ein Könner an den Saiten. Frank Wilhelm
Georg Saßnowski sorgte nicht nur für ausdrucksstarken Gesang und die Bass-Klänge, sondern mit seiner Firma auc
Georg Saßnowski sorgte nicht nur für ausdrucksstarken Gesang und die Bass-Klänge, sondern mit seiner Firma auch für die aufwendige Technik-Unterstützung. Frank Wilhelm
Sympathieträger Morten Luxenburger. Er ist für die tiefen Songs verantwortlich.
Sympathieträger Morten Luxenburger. Er ist für die tiefen Songs verantwortlich. Frank Wilhelm
Neubrandenburg.

Die Magical Mystery Band hat immer eine Überraschung parat, wenn sie zu ihren jährlichen Großkonzerten nach Neubrandenburg einlädt. Am Samstagabend holten Bert Wenndorff & Co. nach der Pause ihre Kinder mit auf die Bühne zu dem Titel „Another Brick in the Wall“, einem der berühmtesten Hits von Pink Floyd mit der Zeile „Hey, Lehrer, lass uns Kinder in Ruhe!“ Die Mädchen und Jungen der Musiker schmetterten auf Englisch, was das Zeug hielt. Aufregung war ihnen nicht anzumerken.

Viel Applaus heimsten die Kinder auf jeden Fall ein, genauso wie ihre Väter: Bert Wenndorff, Georg Saßnowski, Christoph Piel, Morten Luxenburger und Mark Rose nehmen sich jedes Jahr abwechselnd Pink Floyd und die Beatles vor für ihrJahresend-Konzert in der Viertorestadt.

Dass das Konzert am Samstagabend mit dem 40. Jahrestag des Erscheinens des berühmten Doppelalbums „The Wall“, von dem auch „Another Brick in the Wall“ stammt, zusammenfiel, war ein schöner Zufall. Die Jungs von Magical Mystery hätten es sich leicht machen können und allein die Pink Floyd-Ohrwürmer von „The Dark Side Of The Moon“ bis „Wish You Were Here“ spielen können. Sie haben aber den Anspruch, mit jedem Konzert auch etwas Neues abzuliefern. So tauchten sie dieses Mal in die Anfänge von Pink Floyd von 1965 bis 1968 ein, die durch Syd Barrett geprägt waren. Ungewohnte, harte, oft höllische Klänge durchziehen die rockigen Songs.

Saßnowskis Veranstaltungstechniker lieferten dazu die analoge Lichtershow, mit deren bonbonbunten Farben man sich in ein Wohnzimmer der 60er Jahre versetzt fühlte. Herrlich natürlich und nostalgisch, genauso wie die Kombination aus einem der frühen Pink Floyd-Titel mit dem Beatles-Klassiker „Lucy In The Sky With Diamonds“.

Nach der Pause legten die Jungs dann so richtig los. Die Bühne wurde noch einmal aufwendig umgestaltet. Jetzt beherrschte eine moderne LED- und Laserhow das Licht. Im Vordergrund stand aber immer die Musik von Pink Floyd, die, auch wenn sie schon vier Jahrzehnte auf dem Buckel hat, immer noch beim Publikum ankommt. Jetzt gab es auch die Hits, wie eine wunderbare Variation von „Wish You Were Here“ mit Piel (Gitarre), Saßnowski (Bass) und Gast Juliane Schröder (Mandoline).

Wer das Konzert nicht erlebt hat, der bekommt weitere Chancen die Magical Mystery Band zu erleben:

  • Bugewitz, Landgasthof: 29. Dezember 2019 um 19 Uhr (Beatles)
  • Parchim, Irish Pub: 24. Januar 2020 um 19 Uhr
  • Wredenhagen, Café Scheune: 25. Januar 2020 (Pink Floyd, 19 Uhr)
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