Judith Zander zu Gast in Vorpommern

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Gebürtige Anklamerin liest aus ihrem Roman

Die Schriftstellerin Judith Zander wurde am 13. November 1980 in Anklam geboren.
Die Schriftstellerin Judith Zander wurde am 13. November 1980 in Anklam geboren.
Fredrik von Erichsen

Judith Zander wurde für ihren Roman „Dinge, die wir heute sagten“ für den Deutschen Buchpreis nominiert und sie erhielt den Uwe-Johnson-Preis. Nun ist die Vorpommerin für eine Lesung in ihrer Geburtsstadt zu Gast.

Zu einer besonderen Lesung lädt am Donnerstag, 20. September, das Friedenszentrum Anklam zusammen mit der Stadtbibliothek und der Buchhandlung am Steintor ein. Die Übersetzerin und Schriftstellerin Judith Zander, die in Anklam geboren wurde und Abitur gemacht hat, liest aus ihrem Roman „Dinge, die wir heute sagten“, mit dem sie 2010 für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2011 erhielt sie den Uwe-Johnson-Preis der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft.

Zum Inhalt des Buches: Bresekow, ein Dorf in Vorpommern. Als die alte Frau Hanske stirbt, kommt ihre Tochter Ingrid mit ihrer Familie aus Irland zur Beerdigung. Ingrid hatte Bresekow vor vielen Jahren fluchtartig verlassen. Der Besuch verändert vieles im Dorf, wirft alte und neue Fragen auf...

Die Lesung beginnt um 18.30 Uhr im ehemaligen Wehrmachtsgefängnis in der Friedländer Landstraße 3a. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Stiftung Friedenszentrum Anklam sind willkommen. Weitere Informationen: www.friedenszentrum-anklam.de.