Wie nennen Eltern ihre Baby?

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Marie und Maximilian bundesweit die beliebtesten Vornamen

Eine Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ergab, dass Maximilian und Marie die beliebtesten Vornamen des Jahres 2017 sind.
Eine Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ergab, dass Maximilian und Marie die beliebtesten Vornamen des Jahres 2017 sind.
Fabian Sommer

Sprachforscher werten Daten von Standesämtern aus und stellen fest: Im Nordosten ändert sich seit Jahren in den Top 3 der populärsten Vornamen nicht viel.

Die beliebtesten Babynamen 2017 lauten Marie und Maximilian. Das ergab eine Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Auf der Plätzen zwei und drei folgen bei den Mädchen Sophie und Maria, bei den Jungen Alexander und Paul. Insgesamt gab es im Vergleich zum Vorjahr wenig Veränderung bei den zehn Vor- und Zweitnamen, die am häufigsten vergeben wurden. So rückten nur Luisa und Felix neu in die Top Ten auf und verdrängten Johanna und Luca.

In Mecklenburg-Vorpommern weicht das Ergebnis etwas vom Bundes-Trend ab: Marie, Sophie und Mia heißen dort die meisten Mädchen, bei den Jungs rangieren Ben, Karl und Emil ganz vorne. In Brandenburg mögen die Eltern Sophie, Marie und Charlotte sowie Ben, Oskar, Finn und Paul.

Am meisten in der Erstnamen-Liste gestiegen sind Clara, Ella und Leni bei den Mädchen sowie Paul, Felix und Emil bei den Jungs. In der Gunst der Eltern gefallen sind dagegen die Namen Lena und Lea sowie Jonas, Elias und Luca.

Drei von fünf Babys haben zwei Vornamen

Die GfdS wertete die Daten von rund 700 Standesämtern aus und erfasst nach eigenen Angaben 87 Prozent aller Namen. Wird lediglich auf den Erstnamen geschaut, dann landen Emma und Sophia sowie Ben und Paul vorne. Ein Baby erhielt in Deutschland im vergangenen Jahr im Durchschnitt 1,44 Namen.

Interessant dabei: Etwas mehr als die Hälfte der Neugeborenen (55,6 Prozent) hat einen Vornamen, 40 Prozent haben zwei Vornamen. Drei und mehr Vornamen besitzen dagegen nur wenige Babys.