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Vorsicht vor betrügerischen Inkasso-Briefen

Zurzeit landen wieder vermehrt Briefe dubioser Inkasso-Unternehmen in den Briefkästen.
dpa
Empfänger sollten die Schreiben vermeintlicher Inkassounternehmen gut prüfen.
Empfänger sollten die Schreiben vermeintlicher Inkassounternehmen gut prüfen. Christin Klose
Mainz.

Drohen, einschüchtern, fordern: Das ist die Masche von Betrügern. Mit echt wirkenden Inkassoschreiben versuchen sie, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Forderungen meist haltlos

Für einen angeblich geschlossenen Vertrag werden einige hundert Euro fällig, zahlbar innerhalb kurzer Zeit und oft auf ein ausländisches Konto. Solche Forderungen sind nach Erkenntnissen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz häufig haltlos.

Derzeit landen nach Angaben der Verbraucherschützer besonders viele Schreiben dubioser Inkassounternehmen bei arglosen Verbrauchern, die Forderungen aus angeblich am Telefon abgeschlossenen Glücksspielverträgen eintreiben wollen.

Gewinnspielverträge nur in Textform möglich

Die Betroffenen haben aber nach Angaben der Verbraucherzentrale in der Regel keinen derartigen Vertrag abgeschlossen. Entsprechende Forderungen sollten daher keinesfalls einfach bezahlt werden. Denn Verträge über die Teilnahme an Gewinnspielen können seit dem Jahr 2013 nur noch in Textform – also schriftlich – abgeschlossen werden.

Ein rein telefonischer Vertragsschluss wie er in den Schreiben behauptet wird, reicht zum Abschluss eines wirksamen Vertrages nicht aus. Kunden hätten mindestens eine Bestätigung in Form einer E-Mail, SMS oder eines Briefes erhalten müssen, erklären die Experten.

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