Feuer in Demmin

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Verdacht der Brandstiftung erhärtet

Drei Lauben sind in der Kleingartenanlage Tollenseblick abgebrannt. Für die Polizei steht jetzt fest: Es war Brandstiftung.
Drei Lauben sind in der Kleingartenanlage Tollenseblick abgebrannt. Für die Polizei steht jetzt fest: Es war Brandstiftung.
Denny Kleindienst

Nach den Demminer Laubenbränden verfolgt die Polizei jetzt verschiedene Hinweise. Offenbar geht das Feuer auf vorsätzliche Brandstiftung zurück.

Der Brand, der am zurückliegenden Wochenende zwei Lauben in der Demminer Kleingartenanlage „Tollenseblick“ völlig und eine dritte weitgehend zerstört hat, ging offenbar auf vorsätzliche Brandstiftung zurück. Dieser Anfangsverdacht habe sich inzwischen ein Stück weit erhärtet, erklärte die Polizeiinspektion Neubrandenburg am Mittwoch auf Anfrage des Nordkurier. „Es gibt erste Hinweise, denen wir jetzt nachgehen“, sagte Sprecherin Kathrin Jänner. Es war eine bewusst zurückhaltende Formulierung. Denn nähere Angaben wollte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Den Verdacht der Brandstiftung hatten nach dem Brand auch betroffene Laubenbesitzer geäußert. Sie standen am Morgen danach vor den verkohlten Trümmern ihres kleinen Paradieses. Und noch dazu vor der Frage, ob sich der Wiederaufbau lohnen wird. Denn den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf rund 10.000 Euro.