SCHWARZER QUALM GESICHTET

Schmorender Trafo beschert Jarmen Stromausfall

Probleme in einer Trafo-Staion haben am Mittwoch halb Jarmen mehrmals von der Stromversorgung abgeschnitten. Das Entstörungteam wurde schnell fündig.
Schweres Sorgenkind: Ein Entstörungsteam der Edis inspizierte den Trafo an der Fabrikstraße, der am Mittwoch in Jarmen ausfiel.
Schweres Sorgenkind: Ein Entstörungsteam der Edis inspizierte den Trafo an der Fabrikstraße, der am Mittwoch in Jarmen ausfiel. Stefan Hoeft
Jarmen.

Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Jarmener Haushalte stand am Mittwochvormittag plötzlich und ohne Ankündigung ohne Strom da. Erst nur für ein paar Sekunden, später dann zog sich das Problem über mehrere Minuten hin.

Die zuständige Leitstelle versuchte dann nicht nur, den Fehler zu orten, sondern gleichzeitig die Problemzone zu überbrücken beziehungsweise aus dem Netz zu nehmen. Denn die in den vergangenen Jahren durch das Verlegen zusätzlicher Leitungen und Anschlüsse aufgebauten Ringsysteme ermöglichen inzwischen, in so einem Notfall von einer anderen Seite Strom einzuspeisen, wie Michael Elsholtz von der Pressestelle der Edis AG dem Nordkurier erläuterte. „Die Versorgung auf Niederspannungsebene blieb sichergestellt.“

Als Verursacher des Stromausfalls machte das umgehend in die Spur geschickte lokale Entstörungsteam eine Transformatoren-Station an der Ecke Fabrikstraße/Lindenstraße aus, gleich neben dem ehemaligen Bildungszentrum und heutigen Bauhof-Gelände der Stadt. Die brummte kurz vorm Spannungsabfall nämlich plötzlich gut vernehmbar und aus dem Inneren drang schwarzer Qualm nach außen, wurde beobachtet. „Es deutet darauf hin, dass irgendetwas an der Isolierung durchgeschmort ist“, berichtete Elsholtz mittags. Was genau und warum, müssten seine Kollegen nun aber erst abklären.

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