PFARREI ST. BERNHARD

Demminer Kirchenmitglied nach Corona-Infektion „quietschfidel”

Nachdem bekannt geworden war, dass ein Priester der Pfarrei St.  Bernhard mit dem Coronavirus infiziert war, wurden alle Kontaktpersonen getestet. Nun beginnen wieder die Gottesdienste.
Nach Pfingstgottesdiensten mit einem coronainfizierten Priester mussten Hunderte Katholiken in Vorpommern in Quarantäne.
Nach Pfingstgottesdiensten mit einem coronainfizierten Priester mussten Hunderte Katholiken in Vorpommern in Quarantäne. In Demmin wurde nur ein Gemeindemitglied positiv auf das Coronavirus getestet. Tobias Holtz
Demmin.

Nach der Corona-Infektion eines Priesters der Katholischen Pfarrei St. Bernhard, zu der auch die Demminer Kirche Maria Rosenkranzkönigin gehört, soll es in der Stralsunder Gemeinde mehrere Ansteckungen gegeben haben. In Demmin wurde eine Person positiv auf das Coronavirus getestet, alle weiteren Tests der Demminer Gottesdienstbesucher fielen nach Angaben des Gemeinderatsmitglieds Herbert Frank dabei negativ aus.

Umso rätselhafter ist für ihn die Infektion des betroffenen Gemeindemitglieds: So habe die Person keinen direkten Kontakt zu dem infizierten Pfarrer gehabt, habe in großer Entfernung zu ihm gesessen und auch nicht an der Kommunion teilgenommen. Sämtliche Gemeindemitglieder, die näher bei dem Priester saßen, seien negativ getestet worden. „Das ist unerklärlich für mich“, sagt Frank. „Die infizierte Person kann von dem Pfarrer eigentlich nicht angesteckt worden sein.“ Sie sei indes „quietschfidel“.

Über zwei Wochen, nachdem die Corona-Infektion des Priesters bekannt geworden war, läuten am kommenden Wochenende erstmals wieder die Glocken zum Gottesdienst. Dabei gelten laut Herbert Frank und dem neuen Pfarrer Johannes Schaan keine verschärften Sicherheitsmaßnahmen. Man werde jedoch verstärkt auf die Hygieneregeln hinweisen, bewusster darauf achten, dass das bereits geltende Konzept eingehalten werde, und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes eindringlich empfehlen. Vorgeschrieben sind die Masken in Gottesdiensten nämlich nicht. Wie bereits zuvor werde am Eingang Desinfektionsmittel in die Hände der Gemeindemitglieder gesprüht, so Frank. „Die bestehenden Hygienevorgaben sind ausreichend“, meinte auch Schaan, der am Wochenende seinen Dienst in Stralsund antreten wird.

 

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