ALLES RECHTENS?

Gerüchteküche in Demmin brodelt nach Baumfällung

Zwei gefällte Kastanien und viele Gerüchte: In der Demminer Waldstraße regte sich der Unmut. Doch laut des Bauamtsleiters war die Sache ganz klar.
Georg Wagner Georg Wagner
Sichtlich hohl war eine der beiden gefällten Kastanien in der Demminer Waldstraße. Die andere war laut Bauamt zu trocken, beide damit eine Gefahr.
Sichtlich hohl war eine der beiden gefällten Kastanien in der Demminer Waldstraße. Die andere war laut Bauamt zu trocken, beide damit eine Gefahr. Georg Wagner
Demmin.

Zwei gefällte Kastanien haben für Unmut und einige Gerüchte in der Demminer Waldstraße gesorgt. Männer mit Motorsägen fällten die Bäume – eine Lücke in einer Allee, wie es sie sonst in Demmin kaum noch gibt.

Die Bäume waren gerade weg, da schossen schon die Gerüchte ins Kraut. So wurde unterstellt, dass die Bäume weichen mussten, weil ein Anwohner seine Garagenauffahrt verbreitern wolle, ein anderes Gerücht besagte, dass einer der beiden Bäume der falsche sei und nun noch ein weiterer gefällt werden müsse.

Die Anwohner wussten Bescheid

Doch Bauamtsleiter Dietmar Schmidt rechtfertigte die Maßnahme. „Die Bäume waren hohl und trocken. Sie bildeten eine Gefahr.” Gefällt wurden nach seinen Worten auch die richtigen beiden. „Jetzt werden noch die Stümpfe gerodet, und irgendwann wird dann nachgepflanzt.”

Ob das dann wieder Kastanien sein werden, ist gegenwärtig offen. Die Wahrscheinlichkeit spricht eher dagegen. Seit sich die Miniermotte, ein Kastanienschädling, bis nach Vorpommern durchgefressen hat, gelten Kastanien nicht mehr als besonders geeignete Alleebäume.

Bauamtsleiter Schmidt weist zudem die übrigen Unterstellungen zurück. Die Maßnahme sei mit dem Umweltamt abgesprochen, zudem habe man die Anwohner rechtzeitig über die bevorstehenden Fällungen informiert. Mag sein, dass der ein oder andere das nicht registriert oder zwischenzeitlich wieder vergessen hat, aber ein Versäumnis will Schmidt da keinesfalls sehen: „Eigentlich wussten die Anwohner Bescheid.”

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Kommentare (4)

Ich möchte, keinen Kastanienbaum, vor der Haustür haben, die machen einen Dreck, im Herbst

Hohl ist nur der ewige Bauamtsleiter von Demmin. Oben in der Birne! Die zwei 80-jährigen Kastanien waren es offensichtlich nicht oder fast nicht. Es ist, als würde uns einer mit 30 die Rübe abhauen.

Wenn 5G kommt müssen alle Bäume weg sein, sonst funktioniert die NWO Totalüberwachung nicht. Eure Autos steuert ihr doch auch nicht mehr allein, das übernimmt dann ein Hauptrechner der in Echtzeit euer Fahrzeug steuert. Ja liebe Smartphone-Nutzer das ist dann der Preis der Freiheit, alle Bäume müssen weg, damit das Handy prima funktioniert.

Von ober her gesehen sieht Deutschland bald aus wie ein Igel. So viele 100 m hohe Sendemasten braucht es für 5G. Alle 400 m einen. Die Sender könnten auch an Kirchtürmen angebracht werden. Die Strahlung wird dann so dicht, dass sie alles durchdringt. Auch Bäume und Häuser. Sogar Tiefgaragen!