CORONA-RISIKOGEBIET

Urteil – Berliner dürfen wieder zum Urlaub nach Brandenburg

Nach dem Berlin zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde, schränkte auch Brandenburg touristische Reisen aus der Hauptstadt ein. Am Freitagabend kippte das Oberverwaltungsgericht das Beherbergungsverbot.
Inzwischen können die Berliner wieder in eine Reihe von Bundesländern reisen, um dort Urlaub zu machen.
Inzwischen können die Berliner wieder in eine Reihe von Bundesländern reisen, um dort Urlaub zu machen. Sven Hoppe
Berlin.

Berliner dürfen ab sofort wieder zum Urlaub nach Brandenburg reisen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das sogenannte Beherbergungsverbot aufgehoben.

Triste Herbstferien für Berliner

Einen Tag vor Beginn der Schulferien war die Zahl der Corona-Infektionen in der Hauptstadt so weit gestiegen, dass Berlin zum Risikogebiet erklärt wurde. Seitdem galten für zahlreiche Bundesländer Restriktionen bei der Einreise. In Brandenburg durften Berliner nur dann Urlaub machen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen konnten, der bei Einreise maximal zwei Tage alt ist. Eine Bedingung die in der Praxis kaum zu erfüllen war, weil die Analyse der Tests schon mal länger als zwei Tage dauern kann.

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Eil-Anträge gegen das Verbot

In mehreren Bundesländern gab es zuletzt Eilverfahren vor den Gerichten. In mehreren Fällen wurden die Beherbergungsverbote inzwischen aufgehoben – unter anderem im Saarland, in Bayern und in Niedersachsen. Nun auch in Brandenburg. In Schleswig-Holstein und Hamburg dagegen haben Gerichte entsprechende Eilanträge gegen ähnliche Regelungen abgelehnt.

MV bleibt hart

In Mecklenburg-Vorpommern bleiben die strengen Regeln vorerst bestehen. Auch hier hatten Hoteliers Klagen angekündigt, eine Gerichtsentscheidung liegt aber noch nicht vor. Für Reisen nach Rügen, Usedom und Co. hat man sich in Schwerin allerdings auch eine andere Regelung einfallen lassen, als die meisten anderen Bundesländer. Einreisen dürfen auch Menschen aus einem Risikogebiet – sie müssen sich aber in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Verkürzen lässt diese sich nur durch zwei negative Corona-Tests im Abstand von mindestens zwei Tagen.

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