PROTEST DER LINKEN

Demo vor Kaserne gegen US-Truppentransporte

Amerikanische Truppen in Brandenburg? Das will die Linke nicht einfach so hinnehmen und ruft am Montagabend zur Demo vor der Fläming-Kaserne in Brück auf.
dpa
So sahen ähnliche Proteste im Januar 2017 aus.
So sahen ähnliche Proteste im Januar 2017 aus. Ralf Hirschberger
Fahrzeuge des US-Militärs werden vom US-Frachter "Resolve" in Bremerhaven entladen. Sie rollen anschließend durch Deutschland nach Osteuropa.
Fahrzeuge des US-Militärs werden vom US-Frachter „Resolve” in Bremerhaven entladen. Sie rollen anschließend durch Deutschland nach Osteuropa. NK-Archiv
Potsdam.

Brandenburgs Linke will am Montag um 18 Uhr gegen die geplanten Truppentransporte der US-Armee nach Ost- und Mitteleuropa demonstrieren. Mit der Kundgebung vor der Fläming-Kaserne in Brück (Potsdam-Mittelmark) reagiert die Partei auf die Ankündigung von Bundeswehr und US-Vertretern, dass im Mai und Juni dieses Jahres wieder US-Truppen im Zuge der Nato-Operation „Atlantic Resolve“ Brandenburg durchqueren.

Mit der US-Operation werden seit 2014 Einheiten der US-Armee in Nato-Länder in Ost- und Mitteleuropa verlegt, darunter rund 4000 Soldaten, Panzer, Lastwagen und andere Gefechtsfahrzeuge. Immer wieder rollen diese Truppen auch durch Brandenburg, die genauen Routen bleiben aus Sicherheitsgründen geheim. An der Demonstration wollen unter anderem Sozialministerin Diana Golze und der Bundestagsabgeordnete Tobias Pflüger teilnehmen.

„Das Säbelrasseln an den russischen Grenzen schafft erhebliches Konfliktpotenzial und vertieft die Gräben in Europa und der Welt“, sagte der Geschäftsführer der Linkspartei in Brandenburg, Stefan Wollenberg. Die brandenburgische Polizei will die Demonstration begleiten, rechnet aber mit keinen größeren Störungen, wie ein Sprecher sagte. Die Veranstalter gehen wie im vergangenen Jahr von rund 150 Teilnehmern aus.

 

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