Bevölkerungsvorausschätzung

:

50.000 Brandenburger weniger im Jahr 2030

Wie viele Menschen in elf Jahren in Brandenburg leben, können Statistiker vorausberechnen. Die Zahlen bleiben dennoch nur eine Prognose.
Wie viele Menschen in elf Jahren in Brandenburg leben, können Statistiker vorausberechnen. Die Zahlen bleiben dennoch nur eine Prognose.
Marijan Murat

Zuwachs im Speckgürtel, Landflucht in entfernteren Regionen – dieses Brandenburger Problem wird sich nach neuen Zahlen auch im kommenden Jahrzehnt fortsetzen.

Die unterschiedliche Entwicklung zwischen dem Berliner Speckgürtel und den ländlichen Regionen wird auch im kommenden Jahrzehnt das Land Brandenburg prägen. Dies geht aus neuen Zahlen des Statistikamtes Berlin-Brandenburg hervor, die am Donnerstag in Potsdam vorgestellt wurden.

Während die Einwohnerzahl im Berliner Umland um weitere 8,7 Prozent klettern könnte, sei in weiter entfernten Regionen ein Rückgang um 8,3 Prozent im Vergleich zu 2016 möglich, erklärte das Amt. Basis der Berechnung sind verschiedene Annahmen unter anderem zur Sterblichkeit und zu den Wanderungsbewegungen, die allerdings nicht so eintreffen müssen, betonten die Statistiker.

Einwohnerzahl war zuletzt angestiegen

Für das gesamte Land Brandenburg gehen die Zahlen erneut von einem Rückgang der Bevölkerung aus, der allerdings kleiner wäre als früher angenommen. Nach dem aktuellen Szenario könnten im Jahr 2030 rund 2,45 Millionen Einwohner und damit 1,7 Prozent weniger als 2016 im Land leben. Bei der vorangegangenen Prognose aus dem Jahr 2015 war noch mit 2,31 Millionen Einwohnern im Jahr 2030 gerechnet worden.

In den vergangenen Jahren war die Einwohnerzahl Brandenburgs wegen der Zuwanderung aus dem Ausland leicht gestiegen. Zum Stichtag Ende 2017 lebten rund 2,5 Millionen Menschen in dem Bundesland. Damit war die Bevölkerungszahl zum vierten mal in Folge angestiegen.

Die neuen und auch für einzelne Ämter und amtsfreie Gemeinden verfügbaren Daten werden regelmäßig als Bevölkerungsvorausschätzung veröffentlicht. Sie dienen in vielen Bereichen als Planungsgrundlage.

Kommentare (1)

In Brandenburg werden mit Kalkül für die nächsten Generationen ganze Landstriche verunstaltet um sie in naher Zukunft zu entvölkern oder glaubt hier jemand das sich Wohnorte noch irgend wie beleben lassen die dank der Landesregierung mit ihren Lakaien vor Ort zu Mondlandschaften abstuft. Subventionierte Windparks so weit das Auge reicht mit ihren dazugehörigen Stromtrassen, flächendeckende subventionierte Intensievtierhaltungsanlagen mit ihren Auswirkungen auf Boden und aufs Trinkwasser mittlerweile sogar immer mehr in Schutzgebiete gestellt auf das auch dort bloß kein Heimatgefühl aufkommt, nicht zu vergessen die subventionierten gigantischen Biomasse-Kraftwerke mit ihrer schlechten Klimabilanz durch den völlig unverhältnismäßigen Aufwand den sich ohne Subvention nie rechnen wird, dazu kommen noch tausende Pendler, Mautausweichler, Schwerlastverkehr bis in die letzte Ecke der Region das ganze 5 mal die Woche und am Wochenende kommen die Erholungssuchenden Spazierfahrer aus den Großstädten unter dem RBB Motto bloß nicht langweilen und penetrieren die Region. Tja alles die denkbar besten Voraussetzungen eher das Weite zu suchen als hier seine Lebenszeit mit zunehmendem Frust zu vergeuden.