CRASH AN BAUM

19-Jährige verbrennt in E-Auto

In Groß Kreutz bei Potsdam ist eine Frau mit einem Elektroauto verunglückt. Die Feuerwehr versuchte noch, mit dem Kühlen von Akkus eine Explosion der Batterien zu verhindern.
dpa
Eine junge Fahrerin ist in Groß Kreutz bei Potsdam mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und darin verbrannt.
Eine junge Fahrerin ist in Groß Kreutz bei Potsdam mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und darin verbrannt. Julian Stähle
Es sei schwierig gewesen, die Frau in dem Elektroauto zu bergen, sagte ein Polizeisprecher.
Es sei schwierig gewesen, die Frau in dem Elektroauto zu bergen, sagte ein Polizeisprecher. Julian Stähle
Groß Kreutz.

Eine junge Fahrerin ist in Groß Kreutz bei Potsdam mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und darin verbrannt. Es sei schwierig gewesen, die Frau in dem Elektroauto zu bergen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Feuerwehrleute hätten versucht, mit dem Kühlen von Akkus zu verhindern, dass die Batterien in dem Fahrzeug explodieren.

Die 19-Jährige sei mit dem Auto in einer Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und mit dem Baum kollidiert. Das Fahrzeug habe gebrannt. Die Fahrerin konnte nicht gerettet werden. Die Landesstraße war nach dem Unfall zwischen Schmergow und Phöben am Dienstagnachmittag zunächst gesperrt.

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Kommentare (3)

Mit der zunehmenden Verbreitung von elektrischen Autos, müssen auch die Feuerwehren technisch ausgestattet werden.
Selbst wenn das Fahrzeug gelöscht erscheint, ist ein Wiederaufflammen auch noch Stunden später möglich. Die großen Berufswehren in Ballungsgebieten halten dazu Container vor, die mit Wasser gefüllt werden und in denen das Fahrzeug dann bis zu 24h gelagert wird.
Das sehe ich im ländlichen Raum nicht so.
Gerade in den Touristen Hotspots an der Ostssee, sieht man immer mehr Teslas und Co.
@NK: Das wäre doch mal schön zu erfahren, ob es hierzu in MV und auch BB bereits Strategien gibt.

Dekra und ADAC bescheinigen E-Fahrzeugen bei Crashtests eine höhere Sicherheit als bei Verbrennern. Angeblich soll ein Brand in einem E-Fahrzeug sich nicht so schnell wie bei Verbrennern ausbreiten, weil weniger brennbare Flüssigkeiten. Dass erhitzte Akkus länger brauchen, um Feuer zu fangen, sollte noch getestet werden, um nicht zu glauben, E-Fahrzeuge seien unverwundbar. Schaut man in andere Medienberichte was vor diesem Unfall vorgefallen sein soll, kriegt man das kalte Gruseln.

Das Hauptproblem bei E-Auto Bränden liegt meines Wissens darin, daß es ja nicht einen großen Akku gibt, sondern viele Akkus. Werden diese beschädigt, können die ganze Zeit Ströme fliessen und es kann wiederum zu Kurzschlüßen kommen, die den Brand immer wieder entfachen können. Der Wassereinsatz ist meistens so groß, daß ein HLF mit vielleicht 1500l oder sogar 2000l Wasser auf dem Wagen hier nicht ausreicht, sondern so gut wie immer Strecke gelegt werden muß. Gerade im ländlichen Raum oder auf viel befahrbaren Straßen außerorts ein Problem.