NAZI-SYMBOL

Instagram-Modell ließ sich Reichsadler-Tattoo herausschneiden

Jill Hardener zeigt auf Instagram ihre Tattoos und hat mehr als eine Million Fans. Nun hat sie sich von einem rechtsextremen Motiv verabschiedet.
Auf Instagram zeigt Jill Hardener ihre Tattoos, nur der Adler bleibt meistens bedeckt.
Auf Instagram zeigt Jill Hardener ihre Tattoos, nur der Adler bleibt meistens bedeckt. jill.hardener/Instagram
Berlin.

Auf Instagram zeigt Jill Hardener alles. Die 31-Jährige ist am ganzen Körper tätowiert, das können ihre 1,8 Millionen Follower in jedem Posting sehen. Das Model zeigt sich ihren Fans immer wieder in expliziten Posen, die gerade noch so zu den Richtlinien des Netzwerks passen dürften.

Dabei war es ein bestimmtes Motiv, das ihre Zuschauer besonders interessierte. Es war eines ihrer ersten Tattoos. „Mit 16 oder 17 ließ ich mir einen Reichsadler bei einem Kumpel auf den Bauch stechen. Ich mochte das Motiv und habe nie über die Bedeutung nachgedacht”, sagte Hardener der B.Z.. Und es war nicht irgendein Reichsadler, sondern genau die Variante aus der Nazizeit. Das Tattoo hatte sie sich auf dem Bauch stechen lassen, nur das Hakenkreuz im Eichenkranz fehlt bei ihr. Zumindest ist auf den vielen Fotos nicht zu sehen, wie das Tattoo weiter geht: Ihre Unterwäsche verdeckt es.

Tattoo fast ihr halbes Leben getragen

Hardener ist seit 2015 bei Instagram. Die Bilder von damals sind auf ihrem aktuellen Account nicht mehr zu sehen. Das Tattoo sei sofort aufgefallen, es soll sogar Drohungen gegeben haben. „Meine Bilder wurden geklaut, retuschiert und auf rechtsradikalen und linksextremen Websites hochgeladen”, sagte das Modell der B.Z.. Dann wollten auch Zeitschriften nicht mehr mit ihr arbeiten, sie wurde nicht mehr zu Veranstaltungen eingeladen.

Es sei ein völlig falsches Bild von ihr entstanden. Sie sei „kein Nazi”, wie sie betont. Dennoch hatte sie sich zunächst nur bemüht, dass Tattoo, das sie ihr halbes Leben lang getragen hatte, nur zu verdecken. Nun ließ sich es endgültig bei einer Operation herausschneiden. „Ich will ein Zeichen gegen Rechts setzen”, sagt sie.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Who wants to join the wet t shirt contest?😈

Ein Beitrag geteilt von Miss Hardener (@jill.hardener) am

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Kommentare (3)

Hatte ich da plötzlich diesen rosa Elefanten auf dem Rücken, ich wusste nicht das Elefanten so groß sind - ich bin kein Elefantenfan- hatte mir ein Kumpel damals einfach quer über den Rücken gestochen glaube der engagiert sich bei PETA- Tönnies wollte dann nicht mehr mit mir zusammenarbeiten- nee is klar

und wollen irgendwelche Zeichen setzen, weil sie sonst auf derStraße anschaffen müsste? Aus purer Existenznot lässt sich die Nichtnazibraut sogar Tattoos rausschneiden. Es wäre halbwegs glaubhaft gewesen, hätte sie ein Zeichen für wohl überlegte Tätowierungen setzen wollen aber politisch ist diese Dame ähnlich glaubhaft wie ein Besenstiel. Aber solange Nullthemen wie diese uns Menschen serviert werden und zeitgleich über relevante Themen gar nicht berichtet wird, ja solange wird sie andauern, die toleranzbesoffene, demokratische, bunte Welt, die ja so schön ist wenn man sich nicht für Realität interessiert. Das ist die Wir sind mehr Zivilgesellschaft. Bis der Laden eines Tages zusammenbricht, weil sich niemand gefragt hat, woher das ganze Geld kommen soll, was so rausgeworfen wird. Bis dahin importieren wir einfach noch ein paar Afrikaner ohne Chance auf Asyl. Lehen ihren Asylantrag ab und füttern sie dann trotzdem durch und machen sie irgendwann zu Deutschen, weil sie ja schon so lange hier sind. Auf Wiedersehen Deutschland. Afrika den Afrikanern!

Klingt hier ein klitzekleines bisschen Rassismus durch?