#PUMMELGEGENHASS

Dicke User fluten Twitter mit Fotos ihrer Pfunde

Twitter ist ja eigentlich nicht unbedingt das Selfie-lastige soziale Medium. Am Donnerstag dann die fette Überraschung.
Berlin.

Unter dem Hashtag #PummelGegenHass haben zahlreiche übergewichtige Twitter-User Fotos von sich gepostet. Vorausgegangen war wohl ein diskriminierender Kommentar gegenüber einer dicken Userin, woraufhin aus Protest der Hashtag entstand.

Real existierende Speckröllchen

Bereits nach kurzer Zeit landete der Pummel-Hashtag in den deutschen Twittertrends, wo es ja meist eher um Politik und Tagesgeschehen geht. Zwischen Nachrichten und den üblichen Twitter-Erregungsthemen (Corona, Aluhut-Debatte, AfD usw.) ploppten am Donnerstag plötzlich Bilder real existierender Speckröllchen, massiger Oberarme und Oberschenkel, aber auch Ganzkörper-Aufnahmen mutiger XL-Twitterer auf.

 

Viele User feierten das Selbstbewusstsein der dicken Twitterer (es machten Männer und Frauen mit), die in den Texten zu ihren Fotos häufig aber auch betonten, wie viel Überwindung sie die Aktion koste.

Der an dieser Stelle ursprünglich eingebettete Tweet wurde vom Autor gelöscht.

Andere schrieben zu ihren Bildern selbstbewusste, freche Texte wie: „Ja, guckt ruhig, ich finde mich super!”

Natürlich wurde auch kritisiert

Twitter wäre natürlich nicht Twitter, wenn es nicht auch Stänkerer gegeben hätte. Einige User nutzen den Trend, um den Übergewichtigen schlaue Tipps zum Thema Ernährung geben oder einfach nur die wenig charmante Meinung zu sagen. Selbstbewusstsein, Bodypositivity und gute Laune waren unter dem ungewöhnlichen Hashtag aber eindeutig in der Überzahl.

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