BEIM WANDERN

▶ 12-Jähriger entwischt heldenhaft wildem Bären

Ein Junge zeigte in Norditalien keine Angst, als er bei einem Wanderausflug mit der Familie einem wilden Braunbären begegnete.
Ein Wanderausflug in den Brenta Dolomiten bescherrte dem 12-jährigen Alessandro eine Begegnung mit einem wilden Braunb&au
Ein Wanderausflug in den Brenta Dolomiten bescherrte dem 12-jährigen Alessandro eine Begegnung mit einem wilden Braunbären. Screenshot Twitter @loriscalliari
Der Bär richtet sich mehrmals hinter Alessandro auf.
Der Bär richtet sich mehrmals hinter Alessandro auf. Screenshot Twitter @loriscalliari
Sporminore.

Ein 12-jähriger Junge ist in Norditalien einem wilden Braunbären entkommen. Der Vorfall hat sich bei einem Wanderausflug von Alessandro und seiner Familie in den Brenta Dolomiten ereignet. Einer der Verwandten filmte den Jungen dabei, wie er vorsichtig und ohne Hast langsam von dem riesigem Tier weggeht.

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Junge wollte selbst Video von seiner Begegnung mit dem wilden Bären

Laut der italienischen Zeitung L'Adige sei die Familie am Sonntag zum Wandern in der Nähe der Gemeinde Sporminore unterwegs gewesen, als plötzlich nahe bei Alessandro der Braunbär auftauchte. Der Junge schrie nicht, sondern wich langsam zurück und stellte sicher, dass jemand die Szene festhielt: „Mach das Video”, bat er eines der Familienmitglieder. Dieses hat sein Onkel bei Twitter hochgeladen.

Das Video zeigt, wie der 12-Jährige sich langsam von dem Tier fortbewegt und sich nur gelegentlich zu dem Bären umdreht. Der folgt ihm wiederum zunächst, steht einige Male auf und bleibt dann stehen. Eine männliche Stimme aus dem Off gibt Alessandro mit ruhiger Stimme Anweisungen, sagt auf italienisch: „Komm' Ale, dreh' ihm nicht den Rücken zu. Bleib' ruhig.” Nach einiger Zeit entfernt sich der Braunbär.

Der 12-Jährige hatte keine Angst

„Er kam näher. Es schien, dass unsere Anwesenheit ihm gleichgültig war, dann brach er auf und änderte seinen Weg”, erklärte Alessandros Mutter der Zeitung, und fügte hinzu, dass der Bär keine aggressive Haltung zeigte. Was ist mit Alessandro? „Ich hatte den Bären noch dreimal gesehen, es war ein besonderer Tag für mich.” Ob er Angst hatte? „Nein”.

„Tiere und Wälder sind seine Leidenschaft”, sagte sein Onkel der italienischen Tageszeitung La Stampa. Alessandro erklärt: „Es war wichtig, schnell abzuhauen, ohne den Bären fühlen zu lassen, dass er in Gefahr sei.” Er habe nicht in seine Augen geschaut, und der Bär habe verstanden, dass er nicht sein Feind sei. „Und jetzt bin ich das glücklichste Kind der Welt.”

 

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