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Folgenschwerer Unfall

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Video: Bus-Wendemanöver endet im Graben

Das Wendemanöver misslang dem Busfahrer: Er blieb stecken und kam weder vor- noch rückwärts.
Das Wendemanöver misslang dem Busfahrer: Er blieb stecken und kam weder vor- noch rückwärts.
Tilo Wallrodt

Weil es sich wegen eines schweren Unfalls mit vier Verletzten auf der B 109 staute, wollte ein Reisebus am Dienstagabend wenden. Doch die Aktion misslang. 32 Insassen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Am frühen Dienstagabend ist es auf der B109, Höhe Abfahrt Wrangelsburg, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Pkw wollte nach links abbiegen, als ein nachfolgender 33-jähriger Transporterfahrer zwar anhielt, aber eine BMW-Fahrerin auf den Transporter auffuhr. Dabei wurden die drei Insassen des Transportes leicht verletzt. Die 54- jährige Fahrerin des BMW wurde schwer verletzt. Alle vier Personen kamen in das Klinikum Greifswald.

Damit jedoch nicht genug: Ein aus Richtung Moeckow Berg kommender Reisebusfahrer wollte wegen der Vollsperrung nicht warten und wendete seinen Bus. Dabei stellte sich das Fahrzeug quer zur Fahrbahn und geriet mit den Hinterrädern hinter die Bankette. Ein Rangieren war völlig unmöglich, da die Räder zum Teil in der Luft hingen.

Die Insassen kamen bei der Feuerwehr unter

Die Feuerwehr Hanshagen stellte ihr Objekt kurzzeitig für die Unterbringung der 32 Fahrgäste des aus Baden-Württemberg kommenden Reiseunternehmens zur Verfügung. Die Polizei beförderte die Senioren, die sich auf der Rückfahrt von einem Tagesausflug nach Rügen befanden, zum Feuerwehrgebäude.

Eine Firma als Stralsund wurde beauftragt, den Bus zu bergen. Ein Bus von der Insel Rügen holte die Reisegruppe dann ab.

Zur Zeit des Unfalls herrschten sehr starke Winde. Ob diese in Verbindung mit dem Ausgang des Wendemanövers in Verbindung stehen, ist unklar. Die B 109 war im Unfallbereich mehr als vier Stunden gesperrt.