INVESTITION

Erster Spatenstich für Anklams neue Schwimmhalle

Für elf Millionen Euro soll in Anklam innerhalb eines Jahres eine neue Schwimmhalle entstehen. Nun griffen zunächst die politischen Akteure zum Spaten.
Super Stimmung: Bauminister Christian Pegel (Mitte), Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (Zweiter von rechts)  un
Super Stimmung: Bauminister Christian Pegel (Mitte), Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (Zweiter von rechts) und Anklams Bügrermeister Michael Galander (rechts) haben am Mittwoch den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Schwimmhalle vollzogen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Es ist so weit: Der erste Spatenstich für die neue Anklamer Schwimmhalle wurde vollzogen. Bauminister Christian Pegel und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (beide SPD) griffen am Mittwochnachmittag neben dem Anklamer Bürgermeister Michael Galander (Initiativen für Anklam) beherzt zum Spaten.

Der neue Bau soll binnen weniger Monate von den regionalen Unternehmen ME-LE Torgelow und HAB Wusterhusen umgesetzt werden. Die Baukosten betragen rund elf Millionen Euro. Bereits im August 2021 ist die Inbetriebnahme der Halle geplant.

Gut angelegtes Geld

„Das Geld ist hier gut angelegt” „Mit der modularen Bauweise wird ein besonders zügiges Bauen ermöglicht, ohne dass die Energieeffizienz dabei auf der Strecke bleibt“, lobte Pegel, der auch für das Energieressort der Landesregierung zuständig ist. Weiter führte er aus: „Das Land trägt hier gern mit den aus Bundesgeldern stammenden Mitteln zur deutlichen Stärkung des Schwimmsports und des Schulschwimmens – im Übrigen weit über Anklams Grenzen hinaus – bei. Das Geld ist hier mehr als gut angelegt und wird Sport- und Schulschwimmen langfristig in Anklam zukunftsfähig machen.“

Besonders hebt er zudem Anklams Bürgermeister hervor, der das Thema von Anfang an zur Chefsache gemacht habe. So sei es möglich gewesen mit allen Beteiligten in den Verhandlungen der vergangenen Monate einen finanzierbaren Preis zu ermöglichen, erklärte Pegel.

Ein „rundum perfekter” Neubau

Für den Bau der Schwimmhalle Anklam stellt das Energie-Ministerium im Rahmen der Kommunalinvestitionsförderung rund 9,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 90 Prozent der Gesamtkosten. Die Stadt Anklam muss somit einen Eigenanteil von rund einer Million Euro stemmen. Betrieben wird die neue Halle weiter durch den PSV Anklamer Peenerobben.

Den Akteuren des Vereins dankte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann besonders. „Mit dem heutigen Spatenstich beginnt nun neben Schulcampus und Ikareum auch das dritte Projekt des Anklamer Dreiklangs. Das stärkt die Lebensqualität der Menschen in und um Anklam und macht die ganze Region noch attraktiver.“ Dass der Neubau zudem von vorpommerschen Firmen realisiert wird, mache das Ganze „rundum perfekt“, so Dahlemann.

 

 

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