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Herzlos

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Spaziergänger findet toten Hund im Wald

Die Schwedenschanze zwischen Ueckermünde und Zarowmühl. In diesem Waldstück wurde der tote Hund entdeckt. 
Die Schwedenschanze zwischen Ueckermünde und Zarowmühl. In diesem Waldstück wurde der tote Hund entdeckt.
Christopher Niemann

Erneut wurde die Leiche eines Hundes im Wald entsorgt. Diesmal kamen die Behörden dem Besitzer schnell auf die Spur.

Es ist eine traurige Nachricht, die mit Sicherheit nicht nur Tierfreunden ans Herz geht. In einem Waldstück zwischen Ueckermünde und Zarowmühl entdeckte ein Spaziergänger die zerschundene Leiche eines kleinen Hundes. Das Tier lag halb verbuddelt an der Schwedenschanze, war offenbar von seinem Besitzer dort vergraben worden. Wildschweine legten den Kadaver frei. Der Passant rief das Ordnungsamt Ueckermünde, Mitarbeiter des Bauhofs transportierten den Hund ab.

Die Fahndung nach dem Halter erledigte sich schnell. Der Hund war zwar ohne Chip, aber samt Steuermarke unter die Erde gebracht worden, die Daten des Besitzers waren also bei den Behörden erfasst. Das Ordnungsamt ließ den Kadaver fachgerecht entsorgen und fordert jetzt nach eigenen Angaben die Kosten in Höhe von 100 Euro beim Besitzer ein. Post bekommt der auch von der Kreisverwaltung.

Vergraben von toten Tieren als Ordnungswidrigkeit

Die Veterinärbehörde schickt einen Anhörungsbogen, auf dem sich der Halter zum laufenden Verfahren äußern kann. Danach entscheidet die Behörde übers Bußgeld, so der Landkreis. Denn das illegale Vergraben von toten Tieren ist eine Ordnungswidrigkeit.

Erst Anfang Januar hatten Spaziergänger einen toten Hund im Wald bei Liepgarten entdeckt. Dieser Fall bleibt mysteriös. Denn niemand scheint das Tier zu vermissen und die Polizei hat keine neuen Ansätze in ihren Ermittlungen. Bei dem Fund könnte es sich um die Überreste eines Boxers oder einer Bulldogge handeln.