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Gebühr fürs Parken in der Ueckermünder Innenstadt

Protest hin oder her: Ab dem kommenden Jahr werden auf dem Ueckermünder Altstadtring Parkscheinautomaten stehen, Autofahrer somit fürs Parken zur Kasse gebeten.

Ab dem 1. Januar 2017 wird das Parken auf dem Ueckermünder Altsatdtring kostenpflichtig sein.
NK/Archiv Ab dem 1. Januar 2017 wird das Parken auf dem Ueckermünder Altsatdtring kostenpflichtig sein.

Auch wenn bei Einzelhändlern und Einwohnern dagegen Protest laut geworden ist – ab dem 1. Januar 2018 wird es in der Ueckermünder Altstadt Parkscheinautomaten geben. Daran lässt Bürgermeister Gerd Walther (Die Linke) keinen Zweifel.

Der Rathauschef hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass diese Entscheidung kein willkürlicher Akt der Stadtverwaltung ist. Schon im März 2017 habe es nach der Diskussion zum Haushaltskonsolidierungskonzept einen entsprechenden Beschluss gegeben. Dabei ist es nicht nur darum gegangen, Sparmöglichkeiten zu benennen, sondern auch zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Eben auch durch die Aufstellung solcher Automaten, mit denen fürs Parken in der Altstadt zur Kasse gebeten werden sollen. „Es war also kein Wunschkonzert aus dem Rathaus, sondern eine Entscheidung von Stadtvertretung und Stadtverwaltung“, sagt der Bürgermeister. Fakt sei, dass nach der Automatenaufstellung 90 Prozent der Parkplätze in der Ueckermünder Innenstadt weiterhin gebührenfrei bleiben.

Dass es Automaten geben wird, sei also beschlossene Sache. Offen ist aber noch, wie viele es sein werden. Und auch die Höhe der Parkgebühren steht noch nicht fest.

Kommentare (1)

Ich stelle mir die Frage, wie das Ordnungsamt die Einhaltung der dann geltenden Parkordnungen und die Ahndung festgestellter Ordnungswidrigkeiten organisieren und durchführen will. Oder geht Herr Walther höchstselbst Streife und klemmt Zettel hinter Scheibenwischer ? Die Stadtverwaltung ist ja bis zum heutigen Tage nicht einmal imstande gewesen, die ihr gemeldeten Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Es wird kunterbunt geparkt, rechts und links der Ueckerstraße, und manche stehen mit ihrem Lieblingskleid stundenlang auf der linken Seite und werden sogar noch frech, wenn sie auf ihr Tun hingewiesen werden. Trotz Information an den Bürgermeister, verbunden mit der Anregung, den Kontrolldienst zu verstärken, war es diesem nicht einmal eine Antwort wert. Taxi-Stellplätze und Behindertenparkplätze werden von Egoisten und StVO-Ignoranten beansprucht mit der Begründung, nur kurz Geld holen zu wollen. Sie werden es zukünftig brauchen.... Es bleibt zu hoffen, daß der Bürgermeister die Pädagogik-Lehre kennt, wonach Verbotsverstöße eine konsequente und sofortige Ahndung erfordern.