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Schussfahrt kann gefährlich werden

Nicht nur bergauf empfiehlt es sich an dieser Stelle abzusteigen, sondern erst recht bergab. Denn in der Senke kreuzt eine Straße den Radweg.
Nicht nur bergauf empfiehlt es sich an dieser Stelle abzusteigen, sondern erst recht bergab. Denn in der Senke kreuzt eine Straße den Radweg.
Sigrid Werner

Reger Verkehr herrscht auf dem neuen Radweg Spur der Steine. Doch die wenigsten Gäste der Region ahnen, dass es in einer Senke bei Knehden heikel werden kann.

Man kommt sich vor wie auf einem Pilgerpfad. Auf dem zuletzt fertiggestellten Teilstück des Radweges Spur der Steine in der Gemarkung Templin scheint man nie allein zu sein. Ob nun aus Richtung Fürstenwerder/Boitzenburg oder aus Richtung Templin - vor allem an den Wochenenden herrscht dort immer Betrieb. Und das ist gut so. Denn wer das Stück Weg als Einheimischer nicht schon vorher kannte, der kann eine böse Überraschung erleben. Da passt es, wenn immer Hilfe in der Nähe ist.

Egal, aus welcher Richtung man in die Senke bei Knehden einfährt, nach einer scharfen Kurve geht es plötzlich steil bergab. Wer den Schwung voll mit nimmt und das Achtungsschild übersieht, läuft Gefahr eine Straße zu queren. Sie verdient zwar ihren Namen kaum, aber dennoch wird sie von motorisierten Fahrzeugen befahren wird, zum Beispiel von all jenen, die zur Motocrossanlage unterwegs sind. Deshalb der Rat: Vor allem Eltern sollten ihre Kinder warnen und sie abbremsen lassen. Wer nicht sicher genug auf dem Rad ist, der sollte schon vor der Senke absteigen. Den folgenden steilen Anstieg auf der jeweils gegenüber liegenden Seite schaffen nach dem Bremsvorgang ohnehin die meisten nicht mehr.