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Plakate sollen künftig im Rahmen bleiben

Das sind die neuen Plakatrahmen, die künftig an insgesamt 50 Straßenlampen in Templin angebracht werden sollen.
Das sind die neuen Plakatrahmen, die künftig an insgesamt 50 Straßenlampen in Templin angebracht werden sollen.
Michaela Kumkar

Von Wind und Regen zerfledderte Werbung soll in Templin bald der Vergangenheit angehören. Die Stadt will sie besser organisieren.

Plakate, einfach mit Draht oder Kabelbindern an Straßenlaternen befestigt, soll es in Templin bald nicht mehr geben. Mit einer neu gefassten Satzung will die Stadt jetzt dem Wildwuchs der Plakatierung entgegnen. Plakatrahmen, die an Straßenlampen angebracht werden, sollen für mehr Ordnung sorgen. 50 Stück will die Stadt anschaffen und im Stadtgebiet verteilen.

Was solche Werbung angeht, so ist der überarbeitete Satzung zufolge geplant, einen Vertrag mit der städtischen TourismusMarketing Templin GmbH (TMT) abzuschließen. Kulturtouristische Werbung soll Vorrang haben vor gewerblich-kommerzieller Nutzung der Werbeanlagen.

Wie die ersten Debatten zeigen, ist der Satzungsentwurf nicht unumstritten. So kam Kritik auf, der TMT die Entscheidung über die Plakatierung zu überlassen. Zudem fürchten Stadtverordnete angesichts der Gebühr, die erhoben werden soll, dass Rahmen leer bleiben. Das Argument sei nicht von der Hand zu weisen, reagierte TMT-Geschäftsführer Ernst Volkhardt. Er ist jedoch optimistisch, dass die Bewirtschaftung der Werbeanlagen für die Gesellschaft kein Verlustgeschäft wäre.