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Fördergeld für Wandmalerei

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Lychener Kirche erhält einen „Nachschlag“

Schon bei der Restauration der Innenwände wurden alte Malereien in der Lychener St. Johanneskirche freigelegt. Das soll nun auch noch in der Sakristei passieren.
Schon bei der Restauration der Innenwände wurden alte Malereien in der Lychener St. Johanneskirche freigelegt. Das soll nun auch noch in der Sakristei passieren.
Birgti Bruck/Archiv

Die Flößerstadt saniert seit Jahren ihre Kirche. Immer war irgendwie Geld dafür da. Dach dann fanden sie im Zuge der Bauarbeiten einen kulturhistorisch wertvollen Schatz, der noch gehoben werden muss. Doch dafür braucht die Kirchgemeinde wieder Geld.

In der Lychener Kirchgemeinde ist die Freude groß. Vom Bund erhält sie 40 000 Euro - Geld, mit dem sie das mittelalterliche Gewölbe in der Sakristei der St. Johannes-Kirche untersuchen. Auch eine Malerei aus dem Mittelalter soll freigelegt werden.

Seit Jahren kratzen die Lychener alle möglichen Gelder zusammen, gehen auf Bittstellertour, sammeln bei Benefizkonzerten Gelder und sanieren Schritt für Schritt ihre Kirche. 1996 begannen sie mit der Sanierung des denkmalgeschützten Baus. Bis 2012 wurden die Außenfassade und der Kirchturm für insgesamt rund 600 000 Euro saniert. Insgesamt flossen in den letzten zehn Jahren rund 800 000 Euro aus verschiedenen Quellen.

Im Inneren der Kirche stieß die Kirchgemeinde bei der Sanierung auf einen Schatz - Reste einer neogotischen Wandmalerei, die komplett freigelegt wurden. Dafür hatten die Lychener nun noch einmal Wünsche. „Wir hatten beim Bund einen Nachschlag von noch einmal 70 000 Euro beantragt“, klärte Wichmann auf. So viel bekamen die Flößerstädter nicht. „Aber 40 000 Euro“, freute sich der CDU-Landtagsabgeordnete.