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High-Tech-Ruderboote getauft

Die einen vor-, die anderen rückwärts: Kanuten und Ruderer vertragen sich nicht, heißt es oft. Der Templiner Kanusportverein beweist das Gegenteil.

Sparkassenvorstandsmitglied Thorsten Weßels (Mitte) taufte die neuen Karbon-Ruderboote des Templiner Kanusportvereins auf „Max“ und „Moritz“.
Ivonne Hackbarth Sparkassenvorstandsmitglied Thorsten Weßels (Mitte) taufte die neuen Karbon-Ruderboote des Templiner Kanusportvereins auf „Max“ und „Moritz“.

In ein, zwei Jahren, da kann sich die Konkurrenz frisch machen. Da wollen die jungen Ruderer aus Templin angreifen. Für ihr großes Ziel, endlich wieder an Wettbewerben teilzunehmen, trainieren die Jungen und Mädchen hart. Da kommt ihnen zupass, dass ihr Kanusportverein die Jugendarbeit intensivieren will und Vereinsvorsitzender Uwe Lux als Erstes zwei Super-Ruderboote angeschafft hat. Aus Karbon, dass so leicht ist, dass die jungen Leute die Boote auch allein ins Wasser lassen können. Möglich machte das die Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark.

Am Sonnabend wurden die High-Tech-Boote getauft. Das übernahm Sparkassenvorstandsmitglied Thorsten Weßels. Allerdings zerschlug er, wie sonst üblich, keine Sektflasche am Rumpf – zu groß war die Gefahr einer Beschädigung der jeweils 2750 Euro teuren Boote. Stattdessen übergoss der Banker die hellen Körper mit dem roten Prickelwasser und taufte sie damit auf „Max“ und „Moritz“.