:

Feuerwehr zieht um zur Herberge

Was tun, wenn in einer kleinen Gemeinde kein Geld für ein neues Gerätehaus vorhanden ist. In Groß Fredenwalde gibt es eine pfiffige Lösung.

Aus der Herberge in Groß Fredenwalde soll ein soziokulturelles Zentrum werden. Als nächstes wird Platz für die Feuerwehr geschaffen.
Michaela Kumkar/Archiv Aus der Herberge in Groß Fredenwalde soll ein soziokulturelles Zentrum werden. Als nächstes wird Platz für die Feuerwehr geschaffen.

Mit einer guten Nachricht konnte der Direktor des Amtes Gerswalde, Andreas Rutter, jetzt die Gemeindevertreter von Gerswalde überraschen: Aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg erhält die Gemeinde Fördermittel für einen Anbau an die Radlerherberge in Groß Fredenwalde. Anderthalb Jahre hat die Gemeinde darauf gewartet. Sie will die Herberge zu einem soziokulturellen Zentrum umgestalten, unter dessen Dach mehrere Nutzer vereint sind.

Neben der Radlerherberge soll es auch Dorfgemeinschaftshaus sein. Künftig soll aber auch die Feuerwehr dort ihr Fahrzeug unterstellen können sowie einen Schulungs- und Sozialraum bekommen. Ihr bisheriges Gerätehaus entspricht nicht mehr den Anforderungen. Ein Umbau wäre aber unwirtschaftlich gewesen. Einen Neubau hätte sich die Gemeinde nicht leisten können.

Wenn alles wie geplant läuft, dann soll das Baugeschehen bis Ende dieses Jahres über die Bühne gehen, erklärte der Amtsdirektor.