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Buntes Bündnis macht gegen Rassismus mobil

Das rechtes Gedankengut nichts in Templin zu suchen hat, machten die Aktivisten vor einer AfD-Veranstaltung lautstark deutlich.

Das Bunte Bündnis Templin zeigte den Mitgliedern der AfD deutlich, dass sie hier nicht willkommen sind.
Kai Horstmann Das Bunte Bündnis Templin zeigte den Mitgliedern der AfD deutlich, dass sie hier nicht willkommen sind.

Das Bunte Bündnis Templin zeigte am Freitagabend Flagge. Rund 40 Demonstranten hatten sich eingefunden, um eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) mit lauter Musik zu stören. Diese fand in der Gaststätte „Zum Holzwurm“ im Templiner Industriegebiet statt. Spitzenkandidat Alexander Gauland, der wegen seiner rassistischen Aussagen in die Kritik geraten ist, nahm als Redner teil.

„Wir haben das Bündnis gegründet, um in Templin solchen rechten Veranstaltungen entgegenzutreten“, sagte Ralf Deistler von der Initiative gegen Rechtsextremisten und für ein buntes, tolerantes Templin.

Für die Polizei, die mit zwei Mannschaftswagen und einigen Polizeiautos im Einsatz war, blieb es ein ruhiger Abend.

Kommentare (6)

Lärm gegen AfD ist also laut Nordkurier gut, aber Lärm gegen Merkel böse. Was Frau Merkel so sagt, wird berichtet. Was Herr Gauland für Ansichten hat, wird verschwiegen. Sieht so neutrale bzw. unabhängige Berichterstattung aus?

Davon abgesehen, dass das Niederschreien oder -pfeifen einer anderen Auffassung / Meinung weder von links noch von rechts besondere argumentative Kraft hat, habe ich die Wertung, die Sie dem NK unterstellen, in der Meldung nicht gefunden. Das Übernehmen der Intention eines Veranstalters (egal ob links, rechts, Mitte, oben, unten) in die Berichterstattung stellt doch keine Wertung dar. Wenn Sie den Eindruck haben, Sie fänden im NK die Auffassung der AfD und ihrer Führungspersonen nicht wieder, täuscht Sie Ihre Wahrnehmung.

Ein kleines Häufchen (und das ist auch gut so) sah ich am Freitagabend vorm „Holzwurm“. „Rechtes Gedankengut“, wie die Aktivisten meinen – ich habe keins gehört und gefunden bei der gestrigen Abendveranstaltung. Aber die Trillerpfeifen verstummten alsbald und waren im Saal sowieso nicht zu hören. Es wird im Artikel erwähnt, dass Herr Gauland wegen rassistischer Aussagen in die Kritik geraten ist – stimmt, in die Kritik der regierungskonformen Einheitsmedien; das ist wie zu DDR-Zeiten. Andere Medien berichten anders darüber. Wie gut, dass es viele Veröffentlichungen in Form von Videos gibt, wo man sich selbst ein Bild von der Situation machen kann. Sicher, die Redner und Spitzenkandidaten der AfD sprechen mit scharfer Zunge – was unbedingt notwendig ist – aber Rassisten unter ihnen konnte ich bisher nicht finden. Wahrscheinlich muss der Begriff Rassismus mal diskutiert werden, vor allem welche Seite ist rassistisch, rechts oder links?

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Diese hier getätigte Überschrift,finde ich schon grenzwertig. Die AfD,sitzt bereits vom Souverän gewählt in etlichen Landesparlamenten und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den neuen Bundestag einziehen. Wenn diese Partei so rassistisch wäre,würde sie schon flächendeckend vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Vor ca 10 -15 Jahren,konnte man die heutigen Wahlaussagen der AfD im Wahlprogramm der CDU wiederfinden,was heute der Merkel CDU peinlich ist. Wenn auf Wahlveranstaltungen Unmut gegen Frau Merkel geäußert wird,werden diese Leute als Nazis und Pöbler bezeichnet,wird gegen die AfD mit Sitzblockaden oder Einschüchterungen gearbeitet,werden diese Leute als Aktivisten gegen rechts bezeichnet. Mir ist klar,dass alle Altparteien verhindern wollen,dass die AfD in den Bundestag einzieht,deswegen unterstützen der DGB,Kirchen und alle Altparteien diese s.g bunten Truppen. Aber dieses Ziel werden sie nicht erreichen.

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