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Alice Weidel soll Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben

Den Recherchen der Zeit zufolge hat die AfD-Spitzenkandidatin eine Asylbewerberin als Haushaltshilfe schwarz für sich arbeiten lassen. Am Abend dementierte Weidel den Bericht.

Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017
Sebastian Gollnow Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat einen Medienbericht als falsch zurückgewiesen, wonach sie an ihrem Schweizer Wohnsitz eine Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben soll.

"Die Zeit" schrieb, Weidel habe an ihrem Wohnort Biel 2015 zunächst eine Studentin und danach eine syrische Asylbewerberin für sich arbeiten lassen. Es habe weder einen Anstellungsvertrag gegeben, noch seien die Frauen um Rechnungsstellung gebeten worden; das Gehalt sei bar bezahlt worden.

Weidels Anwalt teilte der "Zeit" mit, Weidel habe "einen freundschaftlichen Kontakt" zu einer Syrerin, die auch in ihrem Haus zu Gast gewesen sei. "Dass die Asylbewerberin aber im Hause unserer Mandantin angestellt wurde oder als Angestellte gearbeitet hätte oder aber dafür Lohn bekommen hätte, ist jeweils falsch."

AfD-Sprecher Christian Lüth warf der "Zeit" am Mittwochabend vor, mit Bezug auf die Studentin zu unterschlagen, dass eine Barzahlung an Haushaltshilfen nach Schweizer Recht legal sei. "Hausangestellte müssen nur dann bei der kantonalen Ausgleichskasse angemeldet werden, wenn ihr Lohn im Jahr 750 Franken übersteigt. Löhne unter dieser Grenze sind beitragsfrei und nicht meldepflichtig."

 

 

Kommentare (3)

als wie unsere GROKO - Merkel schießt einen Bock nach dem anderen, die Lemmige jubeln und sabbern - kostet eine Unsumme an Geld ihr Regierungsstiel, die Verschuldung quillt über, Menschen ohne Arbeit incl. zwangsfrühverrentet bei 10Mio. - D driftet immer weiter ab ins Nirvana - das ist gut richtig und normal????

mit dem blauen Ausweis F für vorläufig aufgenommene Ausländer brauchen in der Schweiz tatsächlich eine Arbeitsbewilligung. Diese ist aber nur in Ausnahmefällen zu bekommen. Wenn es stimmt, dann war es auf jeden Fall eine Win-Win-Situation. Die Syrerin wollte sich ein paar Franken dazuverdienen und Frau Weidel eine saubere Wohnung.

Eine SPD-Politikerin, die ihr Kind auf eine Schule in freier Trägerschaft schickt, handelt elitär. Eine AfD-Politikerin, die eine Asylbewerberin für sich putzen lässt, schafft eine Win-Win-Situation. Es kommt halt immer auf den Standpunkt des Betrachters an.