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Greifswalder rast mit 196 Sachen durch A20-Baustelle

Die Polizei hat auf der A20 zahlreiche Autofahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren (Symbolbild).
Die Polizei hat auf der A20 zahlreiche Autofahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren (Symbolbild).
Carsten Rehder / dpa

Knapp einen Monat lang hat die Polizei Raser auf der A20 im Visier gehabt. Mehr als 6000 Autofahrer tappten in die Radarfalle. Der „Spitzenreiter” ist seinen Führerschein für lange Zeit los.

Von Anfang Juli bis zu diesem Mittwoch, 9. August, hatte die Polizei im Baustellenbereich des Parkplatzes Ravensmühle auf der A20 Raser im Visier. In Richtung Stettin ist dort eine Geschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Die Ergebnisse der Kontrollen stuft die Polizei als erschreckend ein. Von den 21.381 gemessenen Fahrzeugen wurden 6.414 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Damit war fast jeder dritte Fahrzeugführer zu schnell unterwegs.

Bilanz der Messungen

2.166 Fahrzeugführer mit
mehr als 21 Kilometern pro Stunde zu schnell
(Bußgeldverfahren)

580 Fahrzeugführer mit
mehr als 41 Kilometernpro Stunde zu schnell
(mindestens einmonatiges Fahrverbot)

Dreimonatiges Fahrverbot

Ganz aktuell wurde der unrühmliche „Spitzenreiter” festgestellt. Am Mittwoch um 7.23 Uhr ist ein Fahrzeugführer mit Greifswalder Kennzeichen mit 196 Kilometer pro Stunde durch die Baustelle gerast. Ihm stehen nun ein Bußgeldverfahren und eine Strafe in Höhe von mindestens 600 Euro, 2 Punkten und ein dreimonatiges Fahrverbot bevor.

Kommentare (3)

196 kmh,bei wahrscheinlich 80 kmh, das ist schon versuchter Mord. Auto beschlagnahmen, als Tatwerkzeug , Zeit Lebens den Führerschein weg. Da wäre noch zu überlegen ob dieser "Mensch" überhaupt noch einen Einkaufswagen im Supermarkt schieben darf.

keine Ahnung worum es geht, aber einen Darfschein für den Einkaufswagen, finde ich sehr amüsant. Wer kauft dann für Sie ein?

f