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Bewaffneter Mann bedroht in Kiefernheide Passanten

Die Polizei erwischte den 38-Jährigen in seiner Wohnung und sorgte dafür, dass er in die Psychiatrie eingeliefert wurde.

Die Polizei musste in Kiefernheide nach einem Mann fahnden (Symbolbild).
Die Polizei musste in Kiefernheide nach einem Mann fahnden (Symbolbild).

Für Aufsehen hat am Montagmorgen ein Mann in Kiefernheide gesorgt. Er lief in der Heinrich-Mann-Straße mit einem Messer umher und pöbelte die Passanten an. Nach Angaben der Polizei soll er diese auch bedroht haben. Mehrere Anrufe gingen dazu bei der Polizei ein. Die umgehend zur Fahndung eingesetzten Beamten konnten aufgrund eines Zeugenhinweises die Wohnung des Mannes ausfindig machen.

„Der Beschuldigte wurde in der Wohnung angetroffen und in Gewahrsam genommen, nachdem er selbst die Tür geöffnet hatte”, hieß es seitens der Polizei. Bei dem Mann handelt es sich um einen 38-jährigen Deutschen russischer Herkunft. Der Polizei gegenüber habe er sich ruhig verhalten. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte psychisch erkrankt sei und zusätzlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden habe. Ein Urintest habe auf verschiedene Betäubungsmittel positiv reagiert.

Das Tatwerkzeug, ein Anglermesser, wurde sichergestellt. Die Beamten fanden in der Wohnung in Kiefernheide weitere Hieb- und Stoßwaffen, die der 38-Jährige zum Teil wohl selbst hergestellt hatte. Auch diese wurden sichergestellt. Der Mann wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert und der psychiatrischen Abteilung zugeführt. Passanten wurden nicht verletzt. Die Kripo Neustrelitz hat die Ermittlungen unter anderem wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen.