Pläne für Denkmal

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Zum Geburtstag sieht Marx wieder die Sonne

Für den Fotografen durfte der „Alte“ vor zweieinhalb Jahren kurz wieder ins Helle: Karl Marx bei der Wohnungsgesellschaft Neuwoges.
Für den Fotografen durfte der „Alte“ vor zweieinhalb Jahren kurz wieder ins Helle: Karl Marx bei der Wohnungsgesellschaft Neuwoges.
Thomas Beigang

Die Diskussion um die Wiederaufstellung des Denkmals des Philosophen und Ökonomen in Neubrandenburg kann zu dessen Jubiläum neuen Schwung erhalten. Jetzt existieren konkrete Pläne für das Objekt des Streits.

Nach zweieinhalb Jahren Stillstand soll jetzt wieder Bewegung in den Umgang der Stadt Neubrandenburg mit einem ihrer am meisten umstrittenen Denkmäler kommen – der Karl-Marx-Statue. Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag des Philosophen und Ökonomen zum 200. Mal und für das Datum kündigte die Stadtverwaltung schon im Herbst 2015 schon einen neuen Vorschlag an. Damals erteilte die Mehrheit der Stadtvertreter der Fraktion der Linken eine Abfuhr, die sofort Varianten für die Wiederaufstellung des Denkmals in der Innenstadt vom Oberbürgermeister fordern wollte.

Seit knapp 17 Jahren fristet das 2,20 Meter hohe und tonnenschwere Denkmal ein Dornröschen-Schicksal und liegt aufgebahrt auf Rollwagen in einem Schuppen der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft. Zuvor erfreute sich der Bronze-Marx stets großer Aufmerksamkeit, ob von 1969 bis 1995 auf dem gleichnamigen Karl-Marx-Platz, dem heutigen Marktplatz, oder die nächsten sechs Jahre vor der Bibliothek, bis er 2001 aus Sicherheitsgründen abmontiert werden musste. Seinerzeit fasste die damalige Stadtvertretung den Beschluss, das Denkmal nach dem Ende der umfangreichen Sanierungen am und im Haus der Kultur und Bildung wieder in HKB-Nähe aufzustellen.

Vermutlich Aufstellung im früheren Umfeld

Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos), so hieß es auf Nachfrage im Rathaus, will Ende Februar die Stadtvertreter über die neuen Marx-Pläne informieren. Schon jetzt hat es allerdings ein Gespräch des Rathaus-Chefs mit der Stadtpräsidentin Irinia Parlow, eine der größten Verfechterinnen für die Wiederaufstellung der Statue, gegeben. Mit dem Ergebnis hält Parlow nicht hinterm Berg: Am 5. Mai, pünktlich zum 200. Geburtstag, soll Marx wieder das Licht der Sonne erblicken. An welchem Ort, darüber zeigte sich Stadtpräsidentin Parlow noch zugeknöpft. Wie der Nordkurier aber aus einer anderen Quelle erfuhr, muss sich der Bronze-Marx an kein neues Umfeld gewöhnen. Geplant sei, so hieß es, das Denkmal wieder in der Nähe der Bibliothek aufzustellen.

 

Kommentare (11)

Der Marxmisus mit seinen Auswucherungen hat millionenfaches Leid und Elend über die Welt gebracht und das Legitimitätsprinzip samt Völkerrecht außer Kraft gesetzt. Aber in Zeiten des totalitären Neobolschewismus ist es nur konsequent, das Denkmal des Schöpfers dieser Lehre wieder in der Nähe von "Bildungseinrichtungen" aufzustellen. Ich frage mich: Wieso wird Karl Marx eigentlich niemals bei seinem hebräischen Namen "Moses Levy" genannt? Wenn man dem Juden schon ein Denkmal setzt, dann sollte man ihn auch beim Namen nennen.

Haben Sie den Film im letzten Jahr gesehen? Die zum Himmel schreiende Ungegerechtigkeiten im Frühkapitalismus und "die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" konnte er nicht hinnehmen. Ein Mensch, der nichts hatte, war damals wertlos und rechtlos. Was Marx wollte war nicht weniger als Gerechtigkeit. Dass er ein Jude war ist wahr, ändert aber nichts an der Legitimation seines Anliegens. Im Durchschnitt sind Juden übrigens intelligenter als Deutsche. Dass der ungezähmte Kapitalismus sich selbst zerstört ist nicht widerlegbar. Die Errungenschaften der Arbeiterklasse wie Gewerkschaften, geregelte Arbeitszeiten, bezahlter Feiertage und Urlaub sind überhaupt erst möglich geworden, weil sich das Proletariat zur Wehr gesetzt hatte. Karl Mark und Friedich Engels waren der Anfang davon.

"Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" konnte er nicht hinnehmen. Steile These für einen Angehörigen einer Nation, die nur und ausschließlich die Angehörigen der eigenen Nation als Menschen und den Rest der Menschheit als Ungeziefer und Vieh betrachtet. Und nein, weder würde ich mir einen aktuellen Film über Marx noch über Churchill geschweige denn über Hitler anschauen. Die Aufrechterhaltung des oktroyierten Geschichtsbildes wurde schließlich im 2+4-Vertrag ausdrücklich festgehalten. Hinsichtlich Art139GG bevorzuge ich deshalb ausländische oder Literatur aus den langen Zeiten vor der Schaffung des vereinten Wirtschaftsgebietes.

Jeden Tag neuen Unsinn von Ihnen, der von Verfolgungswahn und Verschwörungstheorien geprägt ist. Karl Marx hieß nie Moses Levy - das ist Schwachsinn, der nur auf Nazi-Seiten verbreitet wird. Diese angeblichen Namen stammen aus einer Kombination der Namen seines Großvaters und Vaters. Den größten Teil seines Lebens war Karl Marx Protestant, wobei er generell Religionen ablehnend gegenüber stand. Aber verbreiten sie nur weiter ihren rechten Unsinn - es wird jeden Tag lächerlicher.

Wissen beginnt dort, wo Sachverhalte bei zunehmender Komplexität Sinn ergeben. Dass das Wort "Verschwörungstheorie" (conspiration theory) in den 60er vom CIA geschöpft und geprägt wurde, ist ihnen bekannt? Die Tatsache, dass Juden sich protestantisch taufen liessen um so - insbesondere in Preußen - Zugriff auf bürgerliche Rechte und Ämter zu erlangen, kann man bei Heinrich von Treitschke (in ihren Augen vermutlich ein Nazi) nachlesen. Und sie "konvertierten" nicht nur zu beiden christlichen Konfessionen sondern auch zum Islam (Stichwort: Dönmeh). Halt, halt, halt... moslemische Juden? Letztlich ist es vollkommen egal, wohin sie konvertieren, denn all diese sog. "Religionen" sind schließlich mosaischen Ursprungs. Man bleibt also in der Familie.

Zitat:"Wissen beginnt dort, wo Sachverhalte bei zunehmender Komplexität Sinn ergeben." Erst bei zunehmender Komplexität ergibt der Sachverhalt 1+1=2 Sinn. Sie tun mir leid.

Mir tun all jene leid, die sich willfährig den Mächten der Finsternis andienen. Es ist nicht mehr aufzuhalten, verstehen Sie das nicht?

PS: 1+1 ergibt gerne auch mal 10. Wissens-Stichwort: binärer Volladierer.

Ihre ständig ergänzten pseudo-philosophischen Äußerungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie meiner Frage nach dem Unsinn in ihrem Ausgangskommentar ausweichen. (Name und Religion des Karl Marx). Die weiteren Ausführungen lassen ihre Verwirrung nur noch deutlicher erkennen (Begriff der Verschwörungstheorien durch CIA beansprucht? Es gab deutlich früher die Theorien um Freimaurer, Illuminaten...). Und ihre Frage nach Treitschke: Nazi scheidet als Bezeichnung für ihn schon zeitlich aus, Antisemit passt trotzdem.

Sie spulen hier das komplette Arsenal ideolgisch-geprägter Reizworte ab, das ist entlarvend. Haben Sie eine Schulung genossen? Marx war nunmal ein Jude weil seine Mutter Preßburg Jüdin war, das ist nicht meine Erfindung. "Finde heraus, wenn du nicht kritisieren darfst und du weisst, wer über dich herrscht." stellte Voltaire einst trefflich fest. Von Ihnen hier als "Antisemit" bezeichnet gesellt sich Treitschke also in eine erlauchte Reihe mit Martin Luther (siehe dessen Buch "Von den Juden und ihren Lügen") und Jesus (siehe Bibel Johannes 8:44). Nimmt man dazu das offenherzige Zitat Rosenthals "Die meisten Juden geben es nicht gerne zu aber unser Gott ist Luzifer und wir sind sein auserwähltes Volk." oder Menachem Begins Knesset-Rede "Wir sind die Herrenrasse auf diesem Planeten" kann man zu dem Schluss kommen, dass Antisemitismus nichts anderes bedeutet als Opposition gegen uralte, sehr finsterste Mächte. Die Entscheidung darüber, ob man sich dem Dämonium anbiedern oder doch lieber dem Theonium zuwenden will, liegt in jedem Moment bei jedem selbst. Der energetische Ausgleich kommt irgendwann von ganz allein und wenn man falschen Göttern gedient hat, könnte es ein böses Erwachen werden. Tick, tack, tick, tack. Die Zeit läuft.

Ehre wem Ehre gebührt. Und dazu gehört nach Karl Marx als einer der großen Denker. Es ist schon erstaunlich wie gespalten das Verhältnis der deutschen ist. Seine Lehre über das Kapital ist weg weisend. Und besonders in der heutigen Zeit auch von der Realität bestätigt. An den Verbrechen die in seinem Namen begannen wurden ist er nicht verantwortlich. Sonst müsste man ja auch Jesus dafür verantwortlich machen was das Christentum für Verbrechen begangen hat und wird. Daher bitte im den Anklagen der Schuld ist.