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Schnelles Internet an allen städtischen Schulen

Das Internet gehört zum Schulalltag – für Josefine, die einen Suchaufruf für eine verschwundene Katze gestaltet, ebenso wie für Jonas, der bei einem Lernprogramm Punkte sammelt.
Das Internet gehört zum Schulalltag – für Josefine, die einen Suchaufruf für eine verschwundene Katze gestaltet, ebenso wie für Jonas, der bei einem Lernprogramm Punkte sammelt.
Susanne Schulz

Als letzte hat jetzt auch die Grundschule Mitte einen Power-Anschluss bekommen, samt WLAN. Das erfreut sowohl Schüler als auch Lehrer.

Mit der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ sind jetzt alle städtischen Schulen in Neubrandenburg mit schnellem Internet ausgestattet. „Hier konnten wir Erfahrungen einbringen von mehr als 30 Schulen aus Neubrandenburg und dem Umland, die wir schon derart ausgestattet haben“, sagte Jörg Fiedler, Geschäftsführer der Neubrandenburger Stadtwerke.

Datenmengen von 1 Gigabit pro Sekunde, in einigen Schulen sogar 10 Gigabit sind jetzt verfügbar, erklärte Steffen Böttcher von der Stadtwerke-Tochter neu-itec. Zudem sei das Schulhaus „mit WLAN ausgeleuchtet“ – und zugleich mit einer Jugendschutzsoftware gesichert.

Kinder fit zu machen für den Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationsmitteln, sieht Schulleiterin Anke Ristau als immer wichtigeren Bildungsauftrag. Das schnelle Internet biete dafür spürbare Verbesserungen: Schließlich konnten bisher lange Ladezeiten den Unterricht am PC schon mal gehörig ausbremsen, und Materialien für e-Books luden die Lehrer am privaten Rechner zu Hause. Jetzt hingegen sei auch im Schulhaus an 30 Geräten gleichzeitig PC-Arbeit in HD-Qualität möglich.

Der Einsatz der modernen Technik erfolge fachübergreifend. Angesichts der Bedeutung der Medienarbeit könnten die Lehrer dafür gut eine zusätzliche Stunde pro Klasse gebrauchen, weiß die Schulleiterin: „Wir schreiben das mal auf den Wunschzettel.“ Um zunächst die Lehrer fit zu machen für den Unterricht mit Computer und Internet, hatten die Stadtwerke bereits die Workshop-Reihe „Schule 2.0“ ins Leben gerufen.

„Wir warten nicht auf Bundesinitiativen zum Breitbandausbau, sondern werden selbst aktiv“, betont Geschäftsführer Fiedler. Schon seit Jahren sei Neubrandenburg anderen Regionen weit voraus. Und die Zusammenarbeit mit den Schulen ist ohnehin ein Zukunftsthema: Die Schüler von heute können die neu-itec-Mitarbeiter von morgen sein.