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Neubrandenburgerin wird Dritte bei "Jugend debattiert"

Was bedeutet Optionspflicht? Kim Ariane Schmidtchen muss es wissen: Schließlich ging es um dieses Thema beim Finale eine Debattiertwettbewerbs. Nicht zum ersten Mal ließen kluge Schüler aus Neubrandenburg dort aufhorchen.

Siegerehrung der Altersgruppe 2: von links John-Philip Hammersen (Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung), Dennis Beltchikov (1. Platz), Prof. Dr. Nikolaus Risch (Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung), Manyedi Lieck (2. Platz), Kim Ariane Schmidtchen (3. Platz), Dr. Thomas Leppert (stellv. Bereichsleiter der Abteilung „Gesellschaft“ der Robert Bosch Stiftung Stuttgart), Till Koch (4. Platz), Barbara Duden (Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft), Edwina Koch-Kupfer (Staatssekre
Mike Auerbach Siegerehrung der Altersgruppe 2: von links John-Philip Hammersen (Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung), Dennis Beltchikov (1. Platz), Prof. Dr. Nikolaus Risch (Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung), Manyedi Lieck (2. Platz), Kim Ariane Schmidtchen (3. Platz), Dr. Thomas Leppert (stellv. Bereichsleiter der Abteilung „Gesellschaft“ der Robert Bosch Stiftung Stuttgart), Till Koch (4. Platz), Barbara Duden (Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft), Edwina Koch-Kupfer (Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt)

Die 17-jährige Kim Ariane Schmidtchen vom Albert-Einstein-Gymnasium hat beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert” den 3. Platz erzielt. Nur zwei Konkurrenten aus Bremen und Berlin musste sie den Vortritt lassen bei dem Argumentationswettbewerb zu der Frage „Soll die Optionspflicht für Mehrfachstaatsangehörige wieder eingeführt werden?”

Rund 200 000 Schüler an mehr als 1200 Schulen in ganz Deutschland hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, dessen Finalisten sich nun am Wochenende in Berlin vor 700 Zuschauern einer fachkundigen Jury unter dem Vorsitz der TV-Journalistin Sandra Maischberger stellten. Bewertet wurden Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Schon mehrfach hatten Neubrandenburger Schüler bei „Jugend debattiert” aufhorchen lassen. Kim Ariane Schmidtchen etwa hatte sich schon vor zwei Jahren in ihrer damaligen Altersgruppe als Landessiegerin für die Bundesebene qualifiziert, vor drei Jahren holte sich der damals 17-jährige Jonas Simon den 4. Platz beim deutschlandweiten Finale.

Der Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten soll Schüler ermutigen, in strittigen Fragen um das beste Argument zu ringen. „Die Themen führen an Politik heran und motivieren zum demokratischen Handeln”, so die Ausrichter. Zugleich fördere das Debattieren das sprachliche Können und die Persönlichkeitsbildung.