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Baby aus Neubrandenburg hat prominenten Onkel

Der Bundespräsident hat eine besondere Urkunde an das siebente Kind einer Neubrandenburger Familie übergeben lassen.

Das Patenkind des Bundespräsidenten, Franz Theodor, auf dem Schoß seines Papas Dietmar Siemund. Rechts Stadtpräsidentin Irina Parlow, links Oberbürgermeister Sivio Witt. 
André Hesse-Witt Das Patenkind des Bundespräsidenten, Franz Theodor, auf dem Schoß seines Papas Dietmar Siemund. Rechts Stadtpräsidentin Irina Parlow, links Oberbürgermeister Sivio Witt.

Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft für ein Kind übernimmt, ist das auch in Neubrandenburg ein besonderes Ereignis. Am Freitag erhielten die Eheleute Ines und Dietmar Siemund die Ehrenurkunde für die Patenschaft ihres Sohnes Franz Theodor aus den Händen von Stadtpräsidentin Irina Parlow und Oberbürgermeister Silvio Witt.

Schnuller mit dem Stadtlogo

„Ich finde es bewundernswert, wenn Menschen eine Großfamilie gründen und Verantwortung übernehmen. Die Eheleute Siemund sind Vorbilder, denn sie bringen Beruf, Familie und die sportlichen oder musischen Hobbys ihrer Kinder unter einen Hut. Das verdient hohen Respekt“, so Oberbürgermeister Silvio Witt am Rande der Übergabe. Neben der Ehrenurkunde und einem 500-Euro-Geldgeschenk des Bundespräsidenten erhielt der Neu-Neubrandenburger auch den ersten Schnuller mit dem Stadtlogo.

In Neubrandenburg leben 145 Familien mit vier bis sechs Kindern. Drei Familien haben jeweils sieben Kinder. Mit neun und zehn Kindern sind jeweils ein Ehepaar gesegnet. Seit 1992 hat der Bundespräsident zehn Ehrenpatenschaften in der Stadt Neubrandenburg übernommen für vier Mädchen und sechs Jungen.