:

Bahnstrecke Friedland-Neubrandenburg wird saniert

Zwei Städte und der Landkreis Seenplatte haben die Weichen gestellt für die Zukunft der Bahnstrecke zwischen Friedland und Neubrandenburg. Jetzt stehen millionenschwere Investitionen an.

Werden künftig noch mehr Güterzüge nach Friedland rollen? Zunächst muss ins Gleis investiert werden, dafür stehen die Chancen jetzt besser. 
Anke Brauns Werden künftig noch mehr Güterzüge nach Friedland rollen? Zunächst muss ins Gleis investiert werden, dafür stehen die Chancen jetzt besser.

Nach den Friedländer Stadtvertretern haben auch die Abgeordneten des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte sowie die Neubrandenburger Ratsherren und -frauen zugestimmt, dass die Kommunen und der Landkreis zum symbolischen Preis Anteile an der Friedländer Bahngesellschaft (FLB) erwerben. Der gehören 19 Kilometer Gleis zwischen Friedland und Neubrandenburg, die für Gütertransporte genutzt werden. Jetzt sind millionenschwere Investitionen in die Gleisanlagen nötig. Einen hohen Fördermittelanteil gibt es aber nur bei kommunaler Beteiligung und wenn das Gleis allen interessierten Firmen offen steht.

Wann es allerdings mit der Sanierung der Bahnstrecke losgehen kann, ist noch unklar. Nach den Beschlüssen sind zunächst rechtliche Schritte notwendig, bis die Städte und der Kreis tatsächlich Gesellschafter sind. Jürgen Ströde, Geschäftsführer der Friedländer Landhandels und Dienste GmbH (FLD), die Hauptnutzer der Strecke ist und auch maßgeblich an der Bahngesellschaft beteiligt, ist aber optimistisch, dass die Sache jetzt ins Rollen kommt. Er ist besonders Friedlands Bürgermeister Wilfried Block dankbar. „Wenn der sich nicht so engagiert hätte, hätten wir das nicht erreicht“, ist er überzeugt.