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Serie von Glätte-Unfällen auf der A19

Die Polizei musste am Sonntagmorgen auf der A 19 eine ganze Reihe von Unfällen aufnehmen.
Die Polizei musste am Sonntagmorgen auf der A 19 eine ganze Reihe von Unfällen aufnehmen.
Archiv

Am frühen Sonntagmorgen gab es sieben Unfälle auf der Autobahn 19, vier davon in der Müritzregion. Dabei kam eine Person zu Schaden.

Fahrbahnglätte auf der Autobahn 19 hat am Sonntagmorgen eine Serie von Unfällen verursacht. Innerhalb von nur dreieinhalb Stunden kamen sieben Fahrzeuge von der Fahrbahn ab. Die Unfälle ereigneten sich zwischen der Anschlussstelle Laage und der Landesgrenze zu Brandenburg, vier davon in der Müritzregion.

Um 5.45 Uhr ging bei der Autobahnpolizei in Linstow am Sonntag der erste Notruf ein. Wie die Beamten mitteilten war in Fahrtrichtung Berlin eine Frau hinter dem Parkplatz Eldetal mit ihrem Auto in die Leitplanke gekracht und auf der linken Fahrspur stehen geblieben. Die 75-Jährige blieb unverletzt, der Wagen musste geborgen werden. Wegen einer Verunrenigung musste die Fahrspur kurzzeitig gesperrt werden.

Der zweite Unfall um 5.55 Uhr ereignete sich hinter der Anschlussstelle Röbel, ebenfalls in Richtung Berlin. Hier ist der 54-jährige Fahrer eines Pkw aus Rostock ebenfalls in die Schutzplanke gefahren. Dieser Pkw kam auf dem Standstreifen zum Stehen, konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme aber fortsetzen.

Polizei musste Unfallstelle suchen

Einige Minuten nach 8 Uhr wurde ein weiterer Unfall gemeldet. Da an dem angegebenen Ort kein Unfall war, musste die eigentliche Unfallstelle erst ausfindig gemacht werden. Gegen 8.40 Uhr fanden die Autobahnpolizisten die 50-jährige Fahrzeugführerin aus Baden Württemberg dann ca. sechs Kilometer vor der Anschlussstelle Malchow in Fahrtrichtung Berlin. Die Frau war mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und fünf Meter neben der Straße im Wildschutzzaun stehen. Da die Fahrerin über Unwohlsein und Übelkeit klagte wurde sie zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in das Klinikum Güstrow gebracht.

Bereits bei der Anfahrt zum ersten Unfall stellten die Beamten der Autobahnpolizei zudem einen Schaden an der rechten Schutzplanke etwa zwei Kilometer hinter der Anschlussstelle Röbel fest. Der Verursacher des Schadens hat sich jedoch offenbar unerlaubt vom Unfallort entfernt.

Zu weiteren Unfällen kam es in den Morgenstunden zwischen den Anschlusstellen Linstow und Krakow am See sowie zwischen Laage und der Raststätte Recknitztalniederung. In allen Fällen blieb es bei Blechschäden. Als Ursache für die vielen Unfälle gab die Polizei stellenweise auftretende Glätte an, die von den Autofahrern trotz mäßiger Geschwindigkeit nicht zu erkennen gewesen sei. Bei der Aufnahme der Unfälle wurden die Beamten aus Linstow von der Autobahnpolizei Dummerstorf und vom Polizeirevier Teterow unterstützt.