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Erneut Brand bei Malchower Recyclingfirma

Einsatz bei frostigen Temperaturen: 50 Feuerwehrleute rückten aus, um den Brand in einem Recyclinghof in Malchow zu löschen.
Einsatz bei frostigen Temperaturen: 50 Feuerwehrleute rückten aus, um den Brand in einem Recyclinghof in Malchow zu löschen.
Stephan Radtke

Großeinsatz in Malchow: Rund 50 Einsätzkräfte rückten aus, um das brennende Recyclingmaterial zu löschen.

Erneut hat es auf dem Recyclinghof der Malchower Firma Ziems gebrannt. Am Montag gegen 20.45 Uhr hatten Passanten eine starke Rauchentwicklung auf dem Gelände in der Bahnhofstraße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der vorangegangenen Einsätze – es gab vermehrt Brände bei Ziems, jüngst am 15. September – löste die Leitstelle sofort Großalarm aus und 50 Kameraden der Feuerwehren aus Malchow, Nossentiner Hütte, Alt Schwerin und Silz rückten mit mehreren Löschfahrzeugen an. Zu diesem Zeitpunkt stand ein großer Berg mit geschreddertem Isoliermaterial alter Kabel lichterloh in Flammen.

Frost erschwert den Einsatz

Die Einsatzkräfte bauten die Wasserversorgung auf und begannen mit dem Löschangriff. Hierbei wurde auch der firmeneigene Brunnen angezapft, um ausreichend Löschwasser fördern zu können. Durch die Erfahrungen aus früheren Einsätzen wurde bereits mit Beginn der ersten Löschversuche ein Bagger des Malchower Unternehmers angefordert. Dieser trug den brennenden Berg stückweise ab und platzierte ihn zum Ablöschen neu. Aber nicht nur gegen die Flammen mussten die Einsatzkräfte kämpfen, denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten die Feuerwehrleute frostige Stunden zu überstehen. Laut Polizei und Firmenleitung entstand bei dem Brand von Montag, bei dem man von Selbstentzündung ausgeht, kein wirtschaftlicher Schaden.

Erinnerung an Brand Anfang 2016

Noch gut in Erinnerung ist der Großbrand vom Januar 2016, als Berge von Wertstoffen auf dem Betriebsgeländer der Malchower Firma brannten: Mehrere Tage dauerte es, um die Brandnester unter Kontrolle zu löschen.

Kommentare (2)

kein wirtschaftlicher Schaden für Herrn Ziems, wie jedesmal wenn bei ihm Kunststoff brennt, dessen Verwertung Kosten verursacht. Schön, wenn das jedesmal supergünstig von der Feuerwehr erledigt wird. Dass sich Kabelisolierungen, deren Entflammbarkeit schon immer strengen Prüfungen unterlag, selbst entzünden, ist mir wirklich neu. Hochinteressant, wie das gehen soll. Nun ist der Haufen schwer entsorgbarer Chemiemüll etwas kleiner und wir freuen uns über mit Herrn Ziems darüber, dass er schadlos blieb. Was sind schon die damit einhergehende erhebliche Schadstoffbelastung der Umgebung (Stichwort Dioxin, mal nachlesen Herr Ziems!)

Selbstverständlich Selbstentzündung ein Schelm wer anderes denkt. Und immer wieder schwer entsorgbares kostenintensives Material. Und superhochentzuendlich, ein Funken genügt und s hin steht das Zeug großflächig in Flammen. Der Schaden oder Nichtschaden für die Firma interessiert niemanden, aber der Umweltschaden wohl doch. Nur die Politiker und die Behörden nicht. Solche Firmen können immer weiter moscheln. Aber Kleingärtner die ständig irgendwelche Zweige verbrennen, denen wird mit immensen Geldbußen gedroht, da wird hart durchgegriffen,"Da wird man unsere Macht spüren", um mit Backhaus Worten zu sprechen

Selbstverständlich Selbstentzündung ein Schelm wer anderes denkt. Und immer wieder schwer entsorgbares kostenintensives Material. Und superhochentzuendlich, ein Funken genügt und s hin steht das Zeug großflächig in Flammen. Der Schaden oder Nichtschaden für die Firma interessiert niemanden, aber der Umweltschaden wohl doch. Nur die Politiker und die Behörden nicht. Solche Firmen können immer weiter moscheln. Aber Kleingärtner die ständig irgendwelche Zweige verbrennen, denen wird mit immensen Geldbußen gedroht, da wird hart durchgegriffen,"Da wird man unsere Macht spüren", um mit Backhaus Worten zu sprechen