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Ehepaar in Waren fällt auf Betrüger herein

Betrüger haben einem Paar einen Lottogewinn in Aussicht gestellt – aber nur, wenn vorher eine „Gebühr” entrichtet wird. Der Gewinn kam nie, die „Gebühr” war weg. Jetzt ermittelt die Kripo.

Nach einem Betrugsversuch in Waren ermittelt die Kripo (Symbolbild).
Nach einem Betrugsversuch in Waren ermittelt die Kripo (Symbolbild).

Anfang Juni hatte ein Ehepaar aus Waren einen Anruf von einer angeblichen Lottogesellschaft erhalten. Den beiden 56-Jährigen war ein Lottogewinn von 280 000 Euro suggeriert worden. Der Haken dabei: Um den Gewinn zu erhalten, sollte das Paar als „Gebühr” 4000 Euro auf ein Konto überweisen. Die Warener wiesen die geforderte Summe an, ein angeblicher Notar rief sogar einen Tag später an und ließ sich die Überweisung bestätigen. Und er vereinbarte mit dem Warener Paar auch einen Termin zur Geldübergabe. Doch immer noch gab's keinen „Lottogewinn”. Die Überweisung sei fehlerhaft gelaufen, sie sollten nochmals eine Überweisung vornehmen, so der „Notar”. Das wollte das Paar auch erledigen, ein Bankangestellter wies die beiden Warener aber darauf hin, dass es sich bei der ganzen Sache auch im einen Betrug handeln könne.

Daraufhin, so die Polizei, habe das Paar keine weitere Überweisung vorgenommen. Ruhe hatte das Paar aber trotzdem nicht: In den folgenden Tagen erhielten sie mehrfach Anrufe von unterschiedlichen Personen, die aus verschiedenen Gründen Geld forderten. Sogar mit einem Inkassobüro wurde ihnen gedroht, um die ausstehenden Zahlungen einzutreiben. Das Paar erstattete daraufhin Anzeige. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg übernommen.

Kommentare (1)

Wie kann man nur so dumm sein. Schon seit Jahren kommen täglich solche Meldungen in Funk und Fernsehen in den Zeitungen. Wie geht das Sprichwort"In jedem Zug ist ein Dummer, den muss man nur finden". Bei Geld schalten viele das Gehirn aus.