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Unrat-Sammler planen zweite Runde

Bei der ersten Aktion im Mai hatten die Aktivisten viele Schmierereien entfernt.(Archivfoto)
Bei der ersten Aktion im Mai hatten die Aktivisten viele Schmierereien entfernt.(Archivfoto)
Privat

Es liegt noch immer zu viel Müll in der Stadt. Deswegen will die Facebook-Gruppe „Teterow muss sauberer werden” einen zweiten Einsatz starten.

„Ein bisschen sauberer ist Teterow schon geworden.” So schätzt es der Initiator der Facebook-Gruppe „Teterow muss sauberer werden” ein, der seinen Namen noch immer nicht nennen will. Nach dem ersten Arbeitseinsatz vor ein paar Wochen liege nicht mehr ganz soviel Unrat in der Stadt umher. „Vielleicht überlegen sich einige Leute ja schon zweimal, ob sie etwas wegwerfen oder nicht”, meinte er. Dann sei das schon ein kleiner Erfolg.

Doch immer noch liege viel Unrat in der Stadt. Vor allem abseits und in den Büschen. Deswegen wollen die Aktivisten am kommenden Sonnabend, dem 24. Juni, einen zweiten Einsatz starten. „Wir wollen dieses Mal in das Gebiet der Heidberge”, blickte der Teterower voraus. Andere könnten in Teterow Ost Müll aus den Büschen sammeln. Und ein dritter Trupp werde am Mühlenteich für Ordnung sorgen und wenn es möglich ist, auch den schwimmenden Unrat aus dem Gewässer fischen. Dafür brauche man aber ein Boot.

Treffpunkt solle am Sonnabend ab 9.30 Uhr vor dem Teterower Rathaus sein. „Wenn dann schon 20 Leute dabei sind, dann wäre ich schon zufrieden”, sagte er. Dann hätte sich die Teilnehmerzahl vom ersten Einsatz schon verdoppelt. Unrat beseitigen wollen die Helfer für ein sauberes Teterow maximal bis 13 Uhr, so der Initiator. Wer früher gehen will, kann das natürlich auch tun. „Es soll sich keiner gezwungen fühlen.”

„Ich finde die Aktion gut”, sagte Bürgermeister Reinhard Dettmann (parteilos). Das könne beispielgebend sein für andere Leute in der Stadt, die dann vielleicht auch mal etwas wegsammeln. Beim ersten Einsatz im Mai hatten die Helfer Schmierereien an Schildern, Fensterbrettern und Spielgeräten entfernt. Sie sammelten mehrere Säcke voll Müll im Stadtgebiet.

 

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