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Neunjährige von Polizei im Zug aufgegriffen

Die Kleine hätte mit der Linie RE 4 theoretisch bis Stettin fahren können. (Archivbild)
Die Kleine hätte mit der Linie RE 4 theoretisch bis Stettin fahren können. (Archivbild)
Simon Voigt

Das Mädchen aus einem Dorf nördlich von Teterow war am Mittwoch allein auf dem Weg nach Neubrandenburg. Erst am Vortag ist in der Mecklenburger Schweiz eine 15-Jährige gefunden worden, die weit weg vermisst wurde.

Ein neunjähriges Mädchen fiel am Donnerstag einer Streife der Bundespolizei im Zug nach Neubrandenburg auf. Offenbar war das Kind allein unterwegs, wie die Beamten feststellten. Sie nahmen die Kleine in Obhut und verständigten die Mutter in Jördenstorf. Diese war völlig überrascht. Sie dachte, ihre Tochter sei bei Freunden in der Nachbarschaft, wie aus dem Polizeirevier Teterow verlautete.

Erst tags zuvor war eine 15-Jährige erschöpft an der Straße zwischen Kummerow und Grammentin liegend aufgefunden worden. Ein Autofahrer brachte die Jugendliche, die verwirrende Angaben machte, ins Polizeirevier nach Malchin. Dort stellte sich heraus, dass das Mädchen einer Wohngruppe aus Fuhlsbüttel seit Dienstagabend in einem Feriencamp in Loitz als vermisst gemeldet war. Die Ausgebüxte wurde an die Betreuer übergeben.