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Mann fährt betrunken gegen Supermarkt-Tür

Mit 2,6 Promille ist in Teterow ein Mann gegen die Tür dieses Netto-Marktes gefahren.
Mit 2,6 Promille ist in Teterow ein Mann gegen die Tür dieses Netto-Marktes gefahren.

Unweit des als „Säuferbank“ bekannten Treffpunkts in Teterow musste am Donnerstagabend die Polizei anrücken. Einer der Männer, die sich am Stadtpark täglich zusammenfinden, war wohl zu betrunken, um Nachschub zu holen.

Sie heißen Humpelbein und Halbohr im Volksmund und treffen sich täglich auf einer Bank im Teterower Stadtpark. Die „Säuferbank“ wird dieser Treffpunkt auch genannt, verrät eine Kundin des nahen Discounters am Bornmühlenweg. Es seien immer die Gleichen, so zehn bis 15 Leute. Sie seien aber friedlich, sagen auch einige Verkäuferinnen.

Am Donnerstagabend gegen 20 Uhr wurden dennoch die Beamten des Teterower Polizeireviers zu dem Einkaufsmarkt gerufen. Ein 67-jähriger Mann, der zuvor an der berüchtigten Bank mitgebechert hatte, war dort mit seinem Elektro-Fahrstuhl gegen die Tür gefahren und kam anschließend nicht mehr weiter, wie die Polizei mitteilte. Bereits einem Zeugen war aufgefallen, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Er zog den Schlüssel des Gefährts ab, damit dieser keinen weiteren Schaden anrichten konnte.

Die Beamten mussten eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufnehmen. Bei einem Alkoholtest wurde denn auch ein Wert von über 2,6 Promille ermittelt. Aufgrund seines Gesamtzustandes wurde der Mann zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Angehöriger hat dann das Fahrgerät übernommen.

Solche Vorkommnisse an dieser Stelle seien aber eher die Ausnahme, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings würden die Leute kein sehr gutes Straßen-Bild abgeben, findet eine Verkäuferin und erklärt damit, weshalb es den Männern verboten worden sei, sich direkt vorm Eingang zum Supermarkt zu treffen und zu trinken. Der Treffpunkt im Park gefällt allerdings auch nicht jedem Teterower, weshalb einige sogar Stadtfeste am nahen Festplatz meiden.