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Gnoiener Feuerwehr rüstet für Nuklear-Unfälle auf

Gnoiens Wehrführer Mathias Focke und seine Feuerwehrleute wollen am Wochenende nicht nur das neue Vereinszentrum der Jugendfeuerwehr einweihen.
Gnoiens Wehrführer Mathias Focke und seine Feuerwehrleute wollen am Wochenende nicht nur das neue Vereinszentrum der Jugendfeuerwehr einweihen.
Torsten Bengelsdorf

Am Sonntag wird in der Warbelstadt nicht nur das neue Vereinszentrum der Jugendfeuerwehr übergeben. Es soll auch ein besonderes Spezialfahrzeug in Dienst gestellt werden.

Die Gnoiener müssen sich am Wochenende keine Sorgen machen, wenn in ihrer Stadt gleich an zwei Tagen eine Vielzahl von Feuerwehrleuten unterwegs ist. Die Wehr der Warbelstadt feiert am Sonntag ihren 130. Gründungstag und weiht aus diesem Anlass auch gleich die neue Übungshalle für die Jugendfeuerwehr ein. Dies ist für Sonntag 14 Uhr vorgesehen. Auch soll dann gleich ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt werden – eines, das Gnoiens Feuerwehr noch nie hatte: ein Fahrzeug zur Dekontamination von Personen.

Doch wozu benötigt die kleine Warbelstadt ein solches Spezialfahrzeug? Nach Auskunft von Wehrführer Mathias Focke gehört die Gnoiener Wehr zusammen mit Sanitz und Bad Doberan zum Gefahrgutzug Nord im Landkreis Rostock. In diesem Zusammenhang werde das Fahrzeug künftig benötigt, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall mit gefährlichen Gütern im Straßenverkehr kommt und dabei Personen verstrahlt werden, erläutert Focke.

Am Sonntagvormittag ist anlässlich des Jubiläums auch ein Festumzug durch die Stadt geplant. Bereits am Sonnabend kommen die Feuerwehren des Amtes Gnoien in der Warbelstadt zu ihrem diesjährigen Amtsausscheid zusammen.