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Trotz Polizei-Warnung

:

Frau von falschem Polizisten betrogen

Wie die Polizei mitteilte, habe sich der angebliche Beamte mit einem vermutlich gefälschten Ausweis das Vertrauen der Geschädigten erschlichen.
Wie die Polizei mitteilte, habe sich der angebliche Beamte mit einem vermutlich gefälschten Ausweis das Vertrauen der Geschädigten erschlichen.
Claudia Marsal

Der Betrüger gaukelte seinem Opfer vor, es sei notwendig, dessen Wertsachen zu überprüfen, da es Einbrüche in der Nachbarschaft gegeben habe.

Einen Tag nach der Warnung des Polizeipräsidiums Rostock vor einem falschen Polizisten ist eine Frau in Schwerin Opfer genau dieser Masche geworden. Wie die Polizei mitteilte, habe sich der angebliche Beamte am Dienstag mit einem vermutlich gefälschten Ausweis das Vertrauen der Geschädigten in der Weststadt erschlichen.

 

 

Er habe der Frau erklärt, dass es in der Nachbarschaft Einbrüche gegeben habe und er nun die Wohnung der Frau sowie deren Wertsachen überprüfen müsse. Als der falsche Polizist weg war, fehlten den Angaben zufolge rund 700 Euro. Der Mann mit kräftiger Statur habe eine blaue Jacke sowie blaue Mütze getragen.

Kommentare (1)

Es ist für Laien mitunter gar nicht so einfach, die Echtheit von Amtsausweise festzustellen. Deswegen sollte man sich von jedwedem Beamten immer auch zum Amts- bzw. Dienstausweis den Personalausweis zeigen lassen, die Personalien notieren und auch gleich auf die Privathaftung des Staatsdieners gem. §§823 und 839 BGB aufmerksam machen. Dann hat man nämlich auch gleich eine ladungsfähige Anschrift falls der Beamte sich nicht an die Vorschriften aus §36 Beamtenstatusgesetz hält. Das kommt nämlich auch immer häufiger vor. Mit der geschilderten Prozedur Dienstausweis+Personalausweis ist man aber IMMER auf der sicheren Seite. Generell bleibt dazu zu sagen: Wer seine Rechte nicht kennt, hat keine und Gesetze sind schließlich zum Lesen da. Tut es einfach. Lesen bildet.