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AfD-Abtrünnige wollen Partei gründen

Ralf Borschke, Matthias Manthei, Bernhard Wildt und Christel Weißig (von links nach rechts) hatten die Fraktion «Bürger für Mecklenburg-Vorpommern» gegründet (Archivbild).
Ralf Borschke, Matthias Manthei, Bernhard Wildt und Christel Weißig (von links nach rechts) hatten die Fraktion „Bürger für Mecklenburg-Vorpommern” gegründet (Archivbild).
Daniel Bockwoldt

Die Bürger für Mecklenburg-Vorpommern wollen nach eigener Aussage das Feld nicht der immer radikaleren AfD überlassen.

Die AfD-Abspaltung im Schweriner Landtag, Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV), will sich auch als Partei formieren. Wie der Vorsitzende der Anfang Oktober gegründeten Fraktion, Bernhard Wildt, am Donnerstag sagte, wird es voraussichtlich Ende Januar zur Parteigründung kommen.

„Wir wollen das Feld nicht der AfD überlassen, die sich immer mehr radikalisiert. Die neue Partei soll jenen eine Heimat geben, die konservative Werte hochhalten und im Sinne einer besseren Politik auch konstruktiv um Kompromisse ringen”, sagte Wildt. Der frühere AfD-Landessprecher gilt als einer der Initiatoren der Abspaltung.