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Die Gewinner und Verlierer beim "Guide Michelin"

Sternekoch Daniel Schmidthaler vor der Alten Schule in Fürstenhagen (Archivbild). Über die aktuelle Auszeichnung vom «Guide Michelin» dürfte er sich sehr freuen.
Sternekoch Daniel Schmidthaler vor der Alten Schule in Fürstenhagen (Archivbild). Über die aktuelle Auszeichnung vom „Guide Michelin” dürfte er sich sehr freuen.
Tobias Lenke

Jubel an der Peene, Trauer in Beelitz: Der „Guide Michelin” hat seine begehrten Sterne vergeben. In Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg gab es dabei Gewinner und Verlierer.

Im neuen Hotel- und Restaurantführer „Guide Michelin” sind die Küchen von acht Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Stern ausgezeichnet worden. Dies ist eines weniger als im vergangenen Jahr, wie der Guide Michelin am Dienstag in Potsdam bekanntgab. Das Restaurant „scheel's” in Stralsund habe seinen Stern abgeben müssen.

Wie in den Vorjahren erhielten das

Neu ausgezeichnet wurde das Restaurant „The O'room by Tom Wickboldt” in Heringsdorf, dafür entfiel der Stern für „Tom Wickboldt” ebenfalls in Heringsdorf.

Zwei Sterne-Restaurants in Brandenburg

Brandenburg verliert ein Sterne-Restaurant, gewinnt ein neues hinzu und bleibt bei zwei. Der „Guide Michelin” führt weiterhin das „Restaurant „Friedrich-Wilhelm” in Potsdam in seiner Liste. Neu ist das «17 fuffzig” in Burg (Spreewald). Seinen Stern verloren hat das Restaurant „Kochzimmer” in Beelitz.

Die Zahl ausgezeichneter Restaurants erreicht mit dem „Guide Michelin” Deutschland 2018 erstmals die Marke von 300, das sind 8 mehr als im Vorjahr. Mit dem „Atelier” im Hotel „Bayerischer Hof” unter Leitung von Jan Hartwig (35) in München kommt ein elftes Drei-Sterne-Haus hinzu. 39 Restaurants haben zwei Sterne. 250 Häuser führen einen Stern. Die deutsche Ausgabe umfasst auch ein Restaurant mit einem Stern im österreichischen Kleinwalsertal. Die ersten Sterne in Deutschland gab es 1966.