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Smiley kann echtes Lächeln nicht ersetzen

Einige übertreiben es beim Gebrauch von Emoticons massiv (Symbolbild).
Einige übertreiben es beim Gebrauch von Emoticons massiv (Symbolbild).
Britta Pedersen

Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp: Egal wo man schaut, Emoticons sind allgegenwärtig. Eine Studie hat sich die Nutzung von Smileys im privaten und geschäftlichen Umfeld angesehen.

Ein sympathisches Lächeln kann am Arbeitsplatz eine große Hilfe sein: Bei der ersten Begegnung mit anderen lässt es Menschen warmherziger und kompetenter wirken. Ein Smiley in E-Mails kann das dagegen nicht, schreibt die Zeitschrift „Psychologie heute” (Ausgabe 12/2017) mit Verweis auf eine Studie.

Tatsächlich haben die kleinen Smiley-Symbole teils sogar eine gegenteilige Wirkung: Wärme vermitteln sie nicht, und auf sein Gegenüber kann der Nutzer damit sogar inkompetenter wirken. Das gilt aber nur im professionellen Umfeld – in privaten Mails haben Smileys keine negative Wirkung.

Autoren der Studie „The Dark Side of a Smiley” sind drei Forscher der Universitäten in Be'er Sheva und Haifa in Israel sowie in Amsterdam.