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Am Demminer Krankenhaus drohen Warnstreiks

Wie stark brodelt es hinter der Fassade des Demminer Kreiskrankenhauses? Nach dem vorläufigen Scheitern der Tarifverhandlungen für das nichtärztliche Personal droht die Gewerkschaft jetzt mit Warnstreik.
Wie stark brodelt es hinter der Fassade des Demminer Kreiskrankenhauses? Nach dem vorläufigen Scheitern der Tarifverhandlungen für das nichtärztliche Personal droht die Gewerkschaft jetzt mit Warnstreik.
Georg Wagner

Die Tarifverhandlungen für das nichtärztliche Personal am Demminer Krankenhaus sind vorerst geplatzt. Für die Gewerkschaft liegt auf der Hand, was jetzt folgt.

Die Verhandlungen für einen Haustarifvertrag für das nichtärztliche Personal am Kreiskrankenhaus Demmin sind vorerst geplatzt. Wie Martina Hartung von der Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilte, sei der Arbeitgeber bei der neuen Gesprächsrunde nicht auf das Angebot der Gewerkschaft eingegangen. Vielmehr habe er selbst nur sein altes, von den Verhandlungsführern der Beschäftigten bereits abgelehntes Angebot auf den Tisch gelegt.

Warnstreiks möglich

Deshalb habe die Tarifkommission die Entscheidung getroffen, die Verhandlungen abzubrechen. Die Folgen liegen für Martina Hartung auf der Hand. In der nächsten Zeit ist am Krankenhaus mit Warnstreiks zu rechnen.

Krankenhausgeschäftsführer Kai Firneisen bedauerte am Freitag den Abbruch der Verhandlungen. Mit dem Angebot der Geschäftsleitung sei „sichergestellt, dass kein Mitarbeiter weniger verdient, alle bekommen mehr Geld“, erklärte er in einer ersten Stellungnahme. Gleichzeitig würde damit ein „enormer Schritt zur Angleichung der Gehälter erreicht, bis zum Ende der Laufzeit des Arbeitgeberangebots wären alle Mitarbeiter gleich eingruppiert.“

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