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Brandenburger gewinnt Kürbiswiegen

Sebastian Lüders aus Putlitz und sein Kürbis.
Sebastian Lüders aus Putlitz und sein Kürbis.
Ralf Hirschberger

Für den Weltrekord hat es nicht gereicht – dennoch landeten beim Kürbisfest in Fambach einige Riesen auf der Waage. Selbst zum Paddeln wurde das Gemüse benutzt.

Kürbiswiegen, Kürbispaddeln, Kürbiskuchen – im thüringischen Fambach stand am Wochenende alles im Zeichen des orangefarbenen Gemüses. Der schwerste Kürbis brachte beim Wiegen in der 2100-Einwohner-Gemeinde 635,5 Kilogramm auf die Waage.

Das zweitschwerste Exemplar war knapp 110 Kilogramm leichter, wie Bürgermeister Jürgen Herrmann am Wochenende sagte. Thüringen-Meister wurde André Geist aus Mellingen. Sein XXL-Kürbis brachte immerhin 361,8 Kilogramm auf die Waage. „Das Niveau war sehr hoch”, sagte Herrmann.

An den aktuellen Weltrekord reichten die Wettbewerber in Fambach allerdings bei Weitem nicht heran. Der Belgier Mathias Willemijns steht seit den Kürbis-Europameisterschaften 2016 im baden-württembergischen Ludwigsburg mit seinem fast 1,2 Tonnen schweren Kürbis an der Weltspitze.

Am Sonntag paddelten schließlich rund 20 Menschen in ausgehöhlten Riesenkürbissen der Sorte „Atlantic Giant” um die Wette. „Den gibt es nicht im Baumarkt”, sagte Herrmann. Das müsse schon ein besonderer Kürbis sein – kein Wunder, bei einem Gewicht von mindestens 320 Kilogramm.