Verkehr auf der B 111

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Wolgaster Peenebrücke wird saniert

An der Wolgaster Brücke soll ab Montag wieder gebaut werden.
An der Wolgaster Brücke soll ab Montag wieder gebaut werden.
Stefan Sauer

Ab Montag wird an der Wolgaster Peenebrücke gebaut. Der Autoverkehr auf der Brücke soll davon jedoch nicht betroffen sein. Bootsführer müssen sich derweil dem Baufortschritt anpassen.

Im kommenden halben Jahr sollen zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an der Wolgaster Peenebrücke durchgeführt werden. Darüber informierte das zuständige Straßenbauamt Neustrelitz am Mittwoch. Pendler sollen davon jedoch nicht betroffen sein, heißt es aus der Behörde. Demnach soll der Autoverkehr auf der Brücke von den Arbeiten kaum Auswirkungen spüren, da sich die Arbeiten unter dem Bauwerk abspielen.

Die notwendigen Baumaßnahmen am Unterbau der Brücke und den Spundwänden hätten sich aus der regelmäßigen Brückenprüfung ergeben, hieß es. Außerdem sollen die Auflieger der Brücke künftig besser vor Graffiti geschützt werden und der Vogeleinflugschutz an den Widerlagern erneuert werden. Insgesamt rechnet das Straßenbauamt damit, dass an der Brücke vom kommenden Montag bis zum 31. Mai gebaut wird.

Einschränkungen gebe es währenddessen unter der Brücke. An Land betreffe das den Verkehr auf den Zufahrten beziehungsweise auf den Wegen vor den Widerlagern. Das betrifft vor allem den Kanu-Verein. Im Bereich der westlichen Brückenunterführung kommt es zu Einschränkungen, weshalb Fußgänger dort für die Bauzeit die nördliche Treppe nutzen sollten.

Auch wer mit dem Boot unterwegs ist, ist von den Bauarbeiten an der Brücke betroffen. So können während der Bauzeit jeweils nur zwei der vier Durchfahrt-Möglichkeiten an den feststehenden Brückenteilen genutzt werden. Die Durchfahrt unter dem klappbaren Teil der Brücke sei jedoch die gesamte Zeit über möglich, so das Straßenbauamt. Die Bundeswasserstraße werde entsprechend ausgeschildert.

Die Höhe der Baukosten beziffert das Neustrelitzer Straßenbauamt auf rund
1,1 Millionen Euro. Den Zuschlag für die Arbeiten bekam das Schweriner Bauunternehmen Jürgen Martens GmbH.